Mountainbiker und Hundebesitzer: Ordnungsdienst soll im Siebengebirge kontrollieren

Mountainbiker und Hundebesitzer : Ordnungsdienst soll im Siebengebirge kontrollieren

Ob Mountainbiker, die die Wege verlassen oder Hundesbesitzer, deren Tiere frei laufen: Nicht immer halten sich Besucher im Siebengebirge an die Regelungen. Dagegen will der Rhein-Sieg-Kreis nun etwas tun.

Der Rhein-Sieg-Kreis plant die Einstellung von zwei Ordnungsdienstmitarbeitern für Kontrollgänge im Siebengebirge und anderen Naturschutzgebieten. Im Entwurf für den Doppelhaushalt 2019/2020 stehen zwei Vollzeitstellen mit dieser Aufgabenbeschreibung.

"Die neuen Mitarbeiter sollen darüber wachen, dass die Regelungen und Auflagen für Naturschutzgebiete eingehalten werden", teilte Anja Roth von der Pressestelle des Kreises auf Anfrage mit. Die Ordnungsdienstmitarbeiter, die mit einem Dienstwagen ausgestattet werden sollen, seien in ihrer Funktion kenntlich gemacht und befugt, Verwarnungsgelder zu verhängen. In die konkrete Planung werde man eintreten, sobald der Haushalt verabschiedet sei.

Bei der Mitgliederversammlung des Verschönerungsvereins für das Siebengebirge (VVS) hatte dessen Vorsitzender Hans Peter Lindlar berichtet, der VVS habe in einem Brief an den Landrat den Wunsch geäußert, der Kreis möge künftig das Einhalten der Regeln in den Naturschutzgebieten mit einem Ordnungsdienst kontrollieren. "Wir haben zwar Landschaftswärter, die aber keinerlei rechtliche Befugnis haben, zum Beispiel bei Mountainbikern, die sich nicht an die Vorschriften halten, die Personalien festzuhalten", so Lindlar. Das gelte auch für Hundebesitzer, die sich nicht an die Leinenpflicht halten. Lindlar zeigte sich erfreut, dass der Kreis diese Anregung aufgegriffen hat.

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