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Oberpleis: 16 neue Doppelhaushälften an Dollendorfer Straße

Bauarbeiten starten im März : 16 neue Doppelhaushälften am Freizeitzentrum Oberpleis

Auf dem ehemals städtischen Grundstück an der Dollendorfer Straße in Oberpleis gegenüber dem Freizeitzentrum beginnen in den nächsten Wochen die Bauarbeiten. Geplant sind hier 16 Doppelhaushälften.

Das große Schild auf der Wiese an der Dollendorfer Straße gegenüber dem Freizeitzentrum in Oberpleis mit der Aufschrift „Hallo Zuhause“ ist nicht zu übersehen. Die Vermarktung der Baugrundstücke an Privatpersonen hat begonnen.

Die Stadt hatte das rund 5400 Quadratmeter große Grundstück im vergangenen Jahr verkauft. Es liegt im Bereich des Bebaungsplans „Dollendorfer Straße, gegenüber Freizeitzentrum“, den der Stadtrat im Juli 2018 als Satzung beschlossen hatte. Vorausgegangen war eine durchaus kontroverse Diskussion im städtischen Planungs- und Umweltausschuss.

Die Opposition hätte gerne auf dem Grundstück auch ein Mehrfamilienhaus gesehen, um den Bedarf an sozialem Wohnraum in Königswinter besser decken zu können. Die Koalition (CDU, FDP, GAK) setzte sich jedoch mit ihrem Wunsch, die Zahl der Wohnungen auf zwei Wohnungen pro Gebäude zu begrenzen, letztlich durch.

Geplant sind jetzt 16 Doppelhaushälften mit einer Wohnfläche von jeweils 147 Quadratmetern. Die Größe der Grundstücke variiert zwischen 253 und 410 Quadratmetern. Zehn Häuser werden von der Dollendorfer Straße aus erschlossen, weitere sechs erhalten ihre Zuwegung von der Boserother Straße aus über eine Stichstraße. Die Preise der Häuser liegen nach Angaben der KSK-Immobilien GmbH als Immobilienmakler der Kreissparkasse Köln, die die Grundstücke in Oberpleis vermarktet, zwischen 440 000 und 470 000 Euro.

Bauträger ist die Bad Honnefer Wohnungsbau. Nach Angaben von Marius Sandberg von der KSK-Immobilien ist das Interesse groß, die ersten Notartermine seien in Abstimmung, die Bauarbeiten würden voraussichtlich bereits im März starten. Mit einer Fertigstellung des Bauprojekts rechnen die Verantwortlichen im zweiten Halbjahr 2021.

Im Rahmen der frühzeitigen Beteiligung zum Bebauungsplan hatte auch das Thema „Mehrgenerationenwohnen“ an dieser Stelle eine Rolle gespielt. Der Anregung folgte der Rat in seiner Abwägung jedoch nur teilweise, indem maximal zwei Wohnungen pro Gebäude festgesetzt wurden sowie durch den Hinweis in der Abwägung, dass die Wohnungen im Erdgeschoss barrierefrei gestaltet werden können.