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Schulabschluss in Königswinter: Mit Sonnenblumen ins Leben entlassen

Schulabschluss in Königswinter : Mit Sonnenblumen ins Leben entlassen

52 Realschüler erhalten ihre Zeugnisse. 26 Absolventen schaffen die Fachhochschulreife mit Qualifikation.

Am Freitag erhielten 52 Schüler der beiden zehnten Realschulklassen ihren kirchlichen und "weltlichen" Abschied vom CJD. Der von Lehrer Thomas Ritter geleitete Gottesdienst stand unter dem Motto "See you again - Neue Wege suchen, finden, haben, gehen?!"

Als die vielen Gäste in die Kirche gingen, freuten sie sich, der drückenden Hitze zu entkommen und in der angenehm kühlen Kirche zu sein. Hannah Schimmel und Dominique Knoth begleiteten das Lied auf dem Klavier; Max Raffauf und Maike Busch trugen Gedanken dazu vor.

Eine symbolische Aktion stand im Mittelpunkt des Gottesdienstes. Schüler füllten ein Glas mit großen Steinen bis zum Rand. Doch in das Glas passten noch viele Kieselsteine hinein; und - oh Wunder - zum Schluss noch ganz viel Sand, der in allen Zwischenräumen Platz fand. Die großen Steine standen dabei für das Wichtigste im Leben - wie zum Beispiel die Familie. Die Kieselsteine sollten wichtige Dinge symbolisieren - zum Beispiel die Schule. Der Sand stand für die vielen alltäglichen Tätigkeiten. Die Aktion sollte eindrücklich zeigen, dass man zuerst das Wichtige tun sollte - für das alltägliche Einerlei bleibe dann immer noch erstaunlich viel Zeit übrig. Würde man hingegen zuerst den Sand in das Glas füllen, wäre kein Platz mehr für die (großen) Steine des Lebens, also für die wirklich wichtigen Dinge mehr.

Am Ende des Gottesdienstes verwandelte sich die Kirche Maria Königin des Friedens wie schon zur Einschulung in ein Meer aus Sonnenblumen. So schloss sich der Kreis wieder. Due Blumen sollten die jungen Menschen auch beim Austritt aus der Schule in den neuen Lebensabschnitt begleiten. Mit dem Schlusslied begann sich dann die Hitze draußen in einem heftigen Gewitter zu entladen.

Die Entlassfeier begann mit dem fröhlichen Sound des Bläserensembles unter der Leitung von Rolf Ebel. Rektor Andreas Breitenstein war in seiner Rede seemännisch unterwegs und gab den Absolventinnen und Absolventen als Lebensweisheit mit auf den künftigen Weg: "Der Wind ist nicht änderbar, aber man selber kann die Segel richtig setzen und sollte stets am Ruder bleiben. Ahoi." Die Klassen 10a und 10b hatten sich bei ihrer Durchschnittsnote fast abgesprochen. Beide hatten eine 2,6. In der 10 a erhielten 17 Absolventen die Fachoberschulreife mit Qualifikation; in der 10 b waren es neun Schüler. Für die besten Zeugnisse in den beiden Abschlussklassen wurden Dogukan Coskun und Julia Pilger ausgezeichnet. Melina Bernhards wurde für ihr soziales Engagement in der Schülervertretung und beim Event geehrt.

Absolventen

Ugur Aygün, Marc Banko, John Bärhausen, Cem Batak, Melina Chiara Bernards, Maike Biegel, Max Bläser, Marc Chantarasap, Dogukan Coskun, Meltem Demirhan, Janos Derenbach, Benjamin Eckert, Karim El-Gharbi, Bahadir Erez, Daria Friederichs, Kristin Geue, Daniel Haerten, Johann Josef Eduard Sebastian Hansen, Simon Hillebrand, Beverly Ismay, Charleen Lisa Jackisch, Tim Kahlscheuer, Hanna-Marie Klein, Dominique Christin Knoth, Christina Koppitsch, Pia Chiara Krüger, Quentin Kühne, Tim Lehmann, Laura Lichtenberg, Gina-Marie Liebich, Maria Löbach, Marco Luise, Jana Meyer, Sahin Özkurt, Kevin Peter, Julia Pilger, Max Raffauf, Luca Saager, Clemens Sartorius, Hannah Schimmel, Melanie Schröder, Maximilian Schwarz, Sümeyra Aleyna Solmus, Benedikt Strotmann, Amelie Christina Thomas, Jasmin Thomas, Aleksandar Vucanovic, Sandra Waclawczyk, Raphael Johannes Wierscher, Johanna Witkowski, Dennis Zimmermann, Jan Zimmermann.