Drachenfelsbahn: Mehr Barrierefreiheit am Drachenfels angestrebt

Drachenfelsbahn : Mehr Barrierefreiheit am Drachenfels angestrebt

Die Drachenfelsbahn möchte von der Stadtverwaltung und Architekten prüfen lassen, ob sich die Barrierefreiheit im Eingangsbereich zum Tourismusbahnhof verbessern lässt. Dies gelte auch für die Öffnung der Eingangstür. Das teilte der Geschäftsführer der Bergbahnen im Siebengebirge AG, Klaus Hacker, gestern mit.

Das Unternehmen reagiert damit auf einen Bericht des General-Anzeigers aus der vergangenen Woche über die Schwierigkeiten einer Rollstuhlfahrerin, mit der Zahnradbahn auf den Drachenfels zu gelangen. "Es ist uns bekannt, dass die Eingangssituation für Behinderte nicht optimal ist. Beim Bau des Gebäudes ließ sich ein anderer Eingangsbereich nicht verwirklichen", teilte Hacker mit. Die Rampengestaltung solle sich im Zuge der Umbaumaßnahmen im öffentlichen Raum vor der Talstation und auf dem Bobbygelände ändern. Diese Maßnahme verzögere sich jedoch, weshalb sein Unternehmen jetzt mit Stadt und Architekten sprechen wolle.

Was nicht verändert werden könne, sei der Zugang in die Triebwagen, die aus den Jahren um 1955 stammen. "Hier werden wir weiter auf unsere Rampen angewiesen sein. Wir bedauern, nicht allen Modellen von Rollstühlen eine selbstständige Zufahrt in unsere Fahrzeuge bieten zu können. Hier kann in bestimmten Fällen nur menschliche Hilfe den Zugang ermöglichen", so Hacker. Wenn diese abgelehnt werde, könne es möglich sein, dass eine Fahrt mit der Bahn nicht möglich sei.