Abgeschnitten vom Rest der Welt: Im Siebengebirge folgt Baustelle auf Baustelle

Abgeschnitten vom Rest der Welt : Im Siebengebirge folgt Baustelle auf Baustelle

Keine besonders rosigen Aussichten für Autofahrer im Siebengebirge: Werden alle Pläne so umgesetzt, stehen gleich an mehreren Stellen Sanierungen an. GA-Karikaturist Burkhard Mohr hat sich seine Gedanken dazu gemacht.

Ein wenig fühlen sich die Siebengebirgler wie vom Rest der Welt abgeschnitten. Überall um sie herum werden die Straßen saniert: Die Drachenbrücke, über die die Bundesstraße 42 über die Königswinterer Altstadt führt, ist marode. So marode, dass der Verkehr auf ihr spätestens ab den Sommerferien nur noch einspurig in jede Richtung fließen soll, um die überstehenden Randbereiche zu entlasten.

Saniert werden müssen – ebenfalls seit Jahren bekannt – auch die Tunnel der B 42 zwischen Königswinter und Bonn. Brücke und Tunnel sollen im kommenden Jahr erneuert werden – dafür muss auch dort der Verkehr einspurig in beide Richtungen geführt werden. Geplante Bauzeit: zwei Jahre. Und dann wäre da noch die Autobahn 3, die in den kommenden acht bis zehn Jahren saniert werden soll.

Im Herbst 2018 soll mit dem dritten Bauabschnitt zwischen Lohmar und dem Autobahnkreuz Bonn/ Siegburg begonnen werden, Bauzeit: zwei bis zweieinhalb Jahre. Der vierte Bauabschnitt umfasst die elf Kilometer lange Strecke zwischen dem Autobahnkreuz Bonn/Siegburg und der Anschlussstelle Siebengebirge. Hier wird voraussichtlich zwischen Herbst 2020 und Frühjahr 2021 mit den Arbeiten begonnen.

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