Freizeitspaß im Siebengebirge: Fußballgolfer dürfen wieder auf Gut Heiderhof spielen

Freizeitspaß im Siebengebirge : Fußballgolfer dürfen wieder auf Gut Heiderhof spielen

Seit einigen Tagen darf auf der Anlage von Gut Heiderhof beim Vinxel wieder Fußballgolf gespielt werden. Das Maislabyrinth gibt es in diesem Jahr noch nicht.

Frohe Kunde für Fans des Fußballgolfs auf Gut Heiderhof: Seit einigen Tagen ist die Anlage wieder geöffnet. Ab sofort kann man auf den 18 Bahnen mit so interessanten Namen wie „Der König und sein Hofnarr“, „Jolly Jumper“, „Chico der kleine Wadenbeißer“ oder „Kuh mit Glocke“ diesem Hobby frönen und dabei die schöne Aussicht auf das Siebengebirge genießen.

Am Mittwoch vergangener Woche hat Eigentümerin Hella Töllner die Baugenehmigung der Stadt Königswinter erhalten, was die Verwaltung gestern bestätigte. „Das ist eine große Erleichterung. Wir haben darauf hingefiebert, möglichst viel von den Sommerferien mitzunehmen“, sagt Töllner. Die ersten Fußballgolfer haben in den vergangenen Tagen bereits die eine oder andere Partie auf der Anlage gespielt. Alle Personen, die im April vergangenen Jahres eine Online-Petition für den Erhalt des Fußballgolfs unterschrieben hatten, wurden über die Wiedereröffnung informiert. „Am Montag hatten wir zwei Voranmeldungen“, berichtet Töllner. Gruppen mit mehr als zehn Personen empfiehlt sie, sich vorher anzumelden, um Wartezeiten auf den einzelnen Bahnen zu vermeiden.

Da die Rasenflächen während der Schließung der Anlage weiter regelmäßig gemäht und nicht strapaziert wurden, sei die Rasenqualität „exorbitant gut“. Die Eintrittspreise bleiben unverändert. Besucher ab 15 Jahren zahlen für den rund zwei Kilometer langen Parcours, für den die Fußballgolfer etwa zweieinhalb Stunden benötigen, neun Euro. Sechs- bis 14-Jährige spielen für sechs Euro, die ganz Kleinen für drei Euro. Studenten bis 27 Jahre können mittwochs und freitags von 10 bis 15 Uhr für sieben Euro spielen.

Im Frühjahr 2016 hatte ein Anwohner beim Verwaltungsgericht gegen die Fußballgolf-Anlage Klage eingereicht, weil aus seiner Sicht das erhöhte Verkehrsaufkommen durch den starken Besucherandrang zu einer erheblichen Lärmbelastung führte (der GA berichtete mehrfach). Die Klage wurde später zurückgezogen. Der Kläger sah sein Ziel erreicht, da deutlich geworden war, dass die Anlage bis dahin von der Stadt nur geduldet war. Weil es sich laut Flächennutzungsplan bei den in Rede stehenden Flächen um landwirtschaftliches Gebiet handelte, mussten der Flächennutzungsplan geändert und ein Bebauungsplan aufgestellt werden. Die Beschlüsse fasste der Stadtrat bei seiner letzten Sitzung vor der Sommerpause.

Ein Maislabyrinth wird es in diesem Jahr auf Gut Heiderhof nicht geben. „Da wir nicht wussten, wann wir die Genehmigung bekommen, wurde auf einem Teil der Fläche Gras gesät und auf dem anderen Teil Raps“, sagt Hella Töllner. Im kommenden Jahr könnten sich Gäste voraussichtlich aber wieder in einem Maisfeld verirren.

Mehr Infos im Internet unter www.fussballgolf-bonn.de. Anmeldungen sind unter 01 71/4 23 03 76 oder per E-Mail an info@fussballgolf-bonn.de möglich.

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