Stieldorfer Kirmes: Erst nach der Siesta ging es richtig los

Stieldorfer Kirmes : Erst nach der Siesta ging es richtig los

Bei gut 35 Grad und brennender Sonne eröffneten der stellvertretende Bürgermeister Sokrates Theodoridis und Dirk Wagner, Vorsitzender des Bürgervereins, am Freitag die Stieldorfer Kirmes.

Die Temperaturen schienen für einige Besucher jedoch etwas zu heiß gewesen zu sein, denn der Platz rundum Sankt Margareta füllte sich zunächst nur zögerlich. "Wir hatten so sehr auf gutes Wetter gehofft, aber so heiß hätte es dann auch nicht werden müssen", scherzte Gitte Krause vom Vorstand des Bürgervereins.

Erst gegen Abend, nachdem es sich etwas abgekühlt hatte, nahm der Trubel auf der Kirmes zu. "Es war ein bisschen schade für die Schausteller, dass sich der Andrang während des Tages in Grenzen hielt", sagte Wagner. Am Abend war die Stimmung an den Getränke- und Essensständen dafür umso besser. Zahlreiche Bands sorgten auf der Bühne und davor für Stimmung. Den Auftakt machte die Band "Prime Age". Sie spielte Cover-Songs der vergangenen 40 Jahre. Am Samstag trat dann die Gruppe "Wo ist Lars" auf. Die Schülerband aus Hennef spielte eigene Songs. Höhepunkt des Live-Programms war dann die Gruppe "Triple-X".

Zu Klassikern aus fünf Jahrzehnten Rock- und Popgeschichte tanzten die Besucher bis Mitternacht. "Wir können sagen, dass die ganze Veranstaltung völlig friedlich abgelaufen ist und es auch keine Beschwerden der Anwohner gab", freute sich Wagner. Mit der "Karl-Heinz-Müller-Band" ging es am Sonntag beim Frühschoppen weiter. "Die Besucher sind nach dem Gottesdienst noch sehr lange geblieben", so Wagner. Bei Backfisch, Reibekuchen und kühlen Getränken ließen es sich die Gäste bis in die Abendstunden gut gehen. Dann war es Zeit für kölsche Musik mit "Oh de Cologne" und den "Söhnen Rauschendorfs".

"Alles in allem sind wir mit dem Verlauf der Kirmes sehr zufrieden", sagte Wagner, der allen Vorstandmitgliedern, die seit Mittwoch fast rund um die Uhr im Einsatz waren, sowie allen Helfern der Freiwilligen Feuerwehr Bockeroth und der DG Oelinghoven dankte.