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Bürgermeister gibt keine Prognose ab: Eröffnungstermin des neuen Hallenbads in Königswinter weiter unklar

Bürgermeister gibt keine Prognose ab : Eröffnungstermin des neuen Hallenbads in Königswinter weiter unklar

Ein überhitzter Baumarkt könnte zu Zeitverzögerungen bei der Fertigstellung des neuen Hallenbads in Königswinter führen. Bürgermeister Peter Wirtz schließt die Einbeziehung des Spielplatzgeländes nicht aus.

Bürgermeister Peter Wirtz wagt keine Prognose, bis wann das neue Hallenbad in Königswinter fertiggestellt sein wird. Der Projektplan sehe zwar vor, dass die Eröffnung Anfang 2021 stattfinden soll. „Momentan ist aber nicht absehbar, ob der Zeitplan gehalten werden kann. Das liegt auch an einem total überhitzten Markt. Wir stellen bei fast allen Ausschreibungen fest, dass wir entweder gar keine Angebote mehr bekommen oder wenn – dann zu Mondpreisen“, sagte er dem General-Anzeiger.

Die Stadt habe jetzt einen Projektsteuerer beauftragt, der auch dringend erforderlich sei, um die Kostensituation im Griff zu behalten. Wirtz versicherte aber, dass die Stadt alles daran setzen werde, die Baumaßnahme so schnell wie möglich abzuschließen, damit die Schwimmunterbrechung im Winterhalbjahr möglichst kurz sei.

Inanspruchnahme des Spielplatzgeländes nicht ausgeschlossen

Im Hinblick auf die Diskussion, wie das neue Bad und die ebenfalls auf dem Gelände geplante neue Kindertagesstätte am besten räumlich angeordnet werden, weist Wirtz auf den Entwurf des planenden Architekten hin. „Die Ausrichtung zur Bahnseite hin hat neben den hier durch Lärmeinflüsse entstehenden Schwierigkeiten auch deutliche Vorteile für die Ausgestaltung des Schwimmbades“, so der Bürgermeister.

Die vom Förderverein „Rettet unsere Lemmerzbäder“ ins Gespräch gebrachte Inanspruchnahme des benachbarten Spielplatzgeländes will er jedoch auch nicht ausschließen. „Bei der Unterversorgung an öffentlichen Spielplätzen im Bereich der Altstadt sind wir als Verwaltung aber nicht hingegangen und haben dies von Anfang an als Option betrachtet“, sagte er. Er möchte auch nicht, dass durch eine wesentlich verlängerte Planungsphase der Zeitpunkt für die Inbetriebnahme weiter nach hinten geschoben werde. „Die Bereitstellung einer öffentlichen Spielfläche an dieser Stelle muss ebenfalls sichergestellt bleiben“, so Wirtz.