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Verkehrsführung in Oberpleis: Ein weiterer Kreisel für Oberpleis

Verkehrsführung in Oberpleis : Ein weiterer Kreisel für Oberpleis

Noch ein Kreisel für Oberpleis: Der Bau- und Verkehrsausschuss beschloss jetzt, dass an der Königswinterer Straße in Höhe der Einmündung zum Rewe-Markt und zur Mozartstraße ein Mini-Kreisel mit einer Fahrbahnbreite von sechs Metern gebaut werden soll.

Wer sich in Zukunft vom großen Kreisverkehr an der Aral-Tankstelle der Ortsmitte nähert, wird so auf kurzer Distanz drei Mini-Kreisel – an der Rewe-Einmündung, an der Herresbacher Straße und an der Kirche – passieren.

Als im vergangenen Juni im gleichen Ausschuss die Entwurfsplanung für den Ausbau der Königswinterer Straße mit einem durchgehenden Rad-/Gehweg auf der östlichen Seite vorgestellt wurde, war die Verwaltung beauftragt worden, durch das Ingenieurbüro Dobelmann und Kroke auch die Anlegung eines Mini-Kreisels in Höhe der Einmündung zum Rewe-Markt prüfen zu lassen.

Das Büro prüfte schließlich sogar fünf Varianten. Letztlich hob es dann aber doch die Kreisel-Lösung als diejenige mit dem größten Potenzial im Hinblick auf die Verkehrslenkung und die Geschwindigkeitsdämpfung auf der Königswinterer Straße hervor.

Die Baukosten beziffert das Büro auf rund 70.500 Euro. „Wir wollen den kleinen Kreisverkehrsplatz auf den Weg bringen“, betonte CDU-Verkehrsexperte Franz Gasper. Auch für Michael Ridder (Königswinterer Wählerinitiative) und Jürgen Kusserow (SPD) gab es da keine Zweifel. Einen kleinen Pferdefuß hat die Sache aber noch: Mit dem unmittelbar betroffenen Rewe-Markt, dessen Grundstück und Interessen tangiert werden, wurde bisher noch nicht gesprochen. Die Kommunalpolitiker sind jedoch fest davon überzeugt, ganz im Sinne des Vollsortimenters zu handeln.

Auch für die auf der anderen Seite der Königswinterer Straße entstehenden zwei Doppelhäuser, fünf Einfamilienhäuser und 30 Wohnungen, die zwischen Sommer und Jahresende 2017 bezogen werden sollen, könnte der neue Kreisel ein Gewinn werden. „Mit Blick auf den Park Lichtenberg ist die Planung optimal, weil sie eine Querung der Fußgänger zulässt“, freute sich CDU-Ratsmitglied Frank Klein.