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Jahreshauptversammlung: Die Frauengemeinschaft aus Oberdollendorf hat viel vor

Jahreshauptversammlung : Die Frauengemeinschaft aus Oberdollendorf hat viel vor

Blumen für treue Dienste: Trude Kurenbach von der katholischen Frauengemeinschaft Sankt Laurentius leistete viele Jahre lang den Krankenhausbesuchsdienst. Christel Lohmar und Wilma Lorenz sammelten als Bezirksvorsteherinnen für die Caritas. Vorsitzende Marieluise Mertens und ihre Stellvertreterin Stephanie Wenzel ehrten die drei Damen auf der Jahreshauptversammlung für ihren unermüdlichen Einsatz.

Sträuße gab es auch für Marlies Kockoth, die nun Visite machen wird bei erkrankten Mitgliedern, und für Helga Bläser und Monika Müller, die neuen Bezirksvorsteherinnen. 395 Mitglieder hat die Frauengemeinschaft von Oberdollendorf derzeit.

Schriftführerin Annelie Dauth zog Bilanz über das vergangene Jahr: Einkehrtag, der Besuch des Siebengebirgsmuseums und der historischen Senfmühle in Köln, die Wallfahrten nach Bruchhausen und nach Kevelaer oder eine Tagesfahrt nach Wiesbaden standen auf dem abwechslungsreichen Programm.

Und auch in den nächsten Monaten haben die Frauen interessante Ziele. Am 23. Oktober werden sie die Klosterlandschaft Heisterbach besichtigen und einen Vortrag von Pfarrer i.R. Georg Kalckert, den Vorsitzenden der Stiftung Kloster Heisterbach und ehemaligen Pastor der Gemeinde, hören. Am 30. November besuchen sie den Weihnachtsmarkt in Ahrweiler und am 8. Januar die Weihnachtskrippe in Waldbreitbach.

Abschied nehmen heißt es von einer Tradition. Bisher führten die Frauen das Rosenkranzgebet vor der Abendmesse am Samstag in der Pfarrkirche Sankt Laurentius durch. Am 31. Oktober passiert das um 17.30 Uhr zum letzten Mal. Die Messe wird danach auf den Sonntag gelegt.

Beim Kaffeetrinken auf der Jahreshauptversammlung wurden wieder Lose für die traditionelle Tombola verkauft. Den Erlös spendet die Frauengemeinschaft Sankt Laurentius diesmal an das Haus Heisterbach. Im vergangenen Jahr konnten die Damen über 400 Euro an den katholischen Kindergarten überweisen. Mit diesen Mitteln wurde Spielzeug angeschafft, denn da lag ja noch nicht lange das Unwetter vom Juni 2011 zurück, als die Einrichtung überflutet wurde und das Spielzeug quasi "weggeschwemmt" wurde.

Weil das Pfarrheim deshalb übergangsweise vom Kindergarten genutzt wurde, hielten die Frauen ihre Versammlung im Weinhaus Lichtenberg ab, so wie diesmal auch.