Post für den Bürgermeister: Das sagen Bürgerverein und Bürgerinitiative

Post für den Bürgermeister : Das sagen Bürgerverein und Bürgerinitiative

In einem Brief des Bürgervereins an Bürgermeister Peter Wirtz weist die Vorsitzende Mechthild Meiling darauf hin, dass ein neuer Bebauungsplan "nur dann die Akzeptanz der Bürgerschaft erfahren kann und wird, wenn zwischen sozialen und wirtschaftlichen Interessen ein ausgewogenes Verhältnis besteht".

Weiter heißt es in dem Brief: "Ich kann Ihnen jetzt schon versichern, dass die Zweckbestimmung und der Fortbestand einer Fläche als Stätte der Begegnung zum Gemeinbedarf unbedingt erhalten bleiben und in der Tat umgesetzt werden muss."

Daran bestehe ein unmittelbares Interesse der Bürgerschaft. Unter den Anliegern rund um den Hobshof und den Kapellenweg gebe es "erhebliche Verunsicherung und Unruhe".

Die Bürgerinitiave Vinxel, vertreten durch Hans-Josef Haas und Christoph Kley, schrieb Ende März an die Mitglieder des Planungs- und Umweltausschusses. "Grundsätzlich wird eine Neugestaltung von vielen Bürgern begrüßt und als Chance gesehen, Vinxel für die Zukunft zu rüsten", heißt es dort.

Man habe sich zur Bürgerinitiative zusammengeschlossen, um sich aktiv in den Planungsprozess einzubringen. Es sei dabei wenig sinnvoll, einem Investor durch einen voreilig herbeigeführten Beschluss Verhandlungen zu einem städtebaulichen Vertrag anzubieten, dessen Ziel unter anderem die Streichung der Gemeinbedarfsfläche mit der Zweckbestimmung "Stätte der Begegnung" sei.

"Wir würden uns freuen, mit allen Beteiligten die Chancen zur Änderung des Bebauungsplans unvoreingenommen auszuloten, damit die in Rede stehende Fläche zu einem attraktiven Mittelpunkt für unseren Ort und für seine Bürger entwickelt werden kann."

Der Planungs- und Umweltausschuss entschied daraufhin, den Beschluss zur Einleitung des Bebauungsplanänderungsverfahrens zu vertagen und beauftragte die Verwaltung, erst einmal das Gespräch mit den Bürgern zu suchen. (mel)

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