Vereine wollen Interessen bündeln: Bürgergemeinschaft Bockeroth kooperiert mit dem HSV

Vereine wollen Interessen bündeln : Bürgergemeinschaft Bockeroth kooperiert mit dem HSV

Neue Wege wollen die Bürgergemeinschaft Bockeroth und der ortsansässige Sportverein HSV beschreiten: Beide Traditionsvereine wollen künftig ihre Interessen bündeln, so der Vorsitzende der Bürgergemeinschaft, Holger Willcke, „um eine höhere Schlagkraft zu erzielen“.

Willcke stellte den Mitgliedern bei der Jahreshauptversammlung im Pfarrheim Sankt Margareta in Stieldorf die geplante Kooperation mit dem HSV vor.

Verschiedene Gründe hätten die Vorstände der Vereine veranlasst, die Zusammenarbeit zu fördern. So sei die gemeinsame Planung von Aktivitäten auch für die Vorstandsmitglieder in der Umsetzung weniger aufwendig. Hohe Priorität habe der Erhalt der Angebote im Sinne der Brauchtumspflege und des gemeinsamen Dorflebens. „Das Dorf ist der soziale Kitt, der uns zusammenhält“, betonte Willcke. So werde bereits das kommende Familienfest eine Gemeinschaftsaktion von HSV und Bürgergemeinschaft sein.

Haupttagesordnungspunkte waren zuvor die Rechenschaftsberichte. Willcke und seine Vorstandskollegen ließen die verschiedenen Aktivitäten aus dem vergangenen Jahr Revue passieren. Eine rege Beteiligung habe es beim Frühjahrsputz gegeben. Auch das Milchbockfest habe großen Zulauf erfahren.

Bei den Ausflügen sei der Wandertag mit rund 50 Teilnehmern ein guter Erfolg gewesen. Auch der Besuch im Postverteilzentrum in Troisdorf sei auf großes Interesse gestoßen. Indes würden die Angebote für Jugendliche kaum bis gar nicht wahrgenommen.

Der geschäftsführende Vorstand wurde einstimmig wiedergewählt. Holger Willcke bleibt Vorsitzender, Susanne Knöß zweite Vorsitzende, Wolfgang Thaysen Schriftführer und Klaus Wiesehügel Kassierer. Im erweiterten Vorstand wurden Bianca Peterson-Lemke, Friederike Bohle, Wolfgang Wicharz, Wolfgang Strumpf und Thomas Keller bestätigt. Marianne Lehmacher, die sich aus der Vorstandsarbeit zurückziehen möchte, wurde verabschiedet.

Gelegenheit zu zwangloser Geselligkeit soll die Aktion „Auf ein Bier am Milchbock“ den Bockerothern eröffnen. An jedem vierten Freitag im Monat können sie zusammenkommen und plaudern. Wichtig sei der verbesserte Informationsfluss für die Neubürger, merkte zudem ein Mitglied an.