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Sportplätze in Königswinter: Ausschuss beschließt Prioritätenliste

Sportplätze in Königswinter : Ausschuss beschließt Prioritätenliste

Der Sportausschuss in Königswinter beschließt eine Prioritätenliste für die Sportplätze: Die Multifunktionsfläche in Ittenbach und ein zweiter Kunstrasenplatz in Oberpleis stehen an erster Stelle.

Der Königswinterer Sportausschuss hat der Prioritätenliste der Sportplatzkonzeption zugestimmt. Demnach soll als erstes die Multifunktionsfläche in Ittenbach gebaut werden. Danach sollen zeitgleich die Laufbahn am Schulzentrum Oberpleis saniert und der Tennen- in einen Kunstrasenplatz umgewandelt werden.

Auf den weiteren Plätzen folgt der Zuschuss an den TuS Eudenbach, der seinen Tennen- in einen Naturrasenplatz umwandeln möchte (der General-Anzeiger berichtete). Es schließt sich die Sanierung des Umkleidegebäudes und des Kleinspielfeldes am Schulzentrum Oberpleis an. Letzter Punkt auf der nun beschlossenen Liste ist der Bau einer Skateranlage in Niederdollendorf.

Der Sportausschuss machte in seinem Beschluss die Einschränkung, dass die Abarbeitung der Prioritätenliste durchaus parallel erfolgen kann. Der Zeitpunkt der Umsetzung hängt schließlich von der Finanzierung und dem Stand der Planung ab. Für den Bau der Multifunktionsfläche in Ittenbach stehen insgesamt 180.000 Euro im Haushalt 2016.

Die Planung ist bereits weit fortgeschritten, allerdings muss noch über den Belag entschieden werden. Die Kosten für die Umwandlung vom Tennen- in einen Kunstrasenplatz und die Sanierung der Laufbahn in Oberpleis werden nach einer Grobschätzung der Verwaltung bei etwa 760.000 Euro liegen. Im Haushaltsplan für das Jahr 2017 stehen bisher 550.000 Euro für den Kunstrasenplatz.

Da die Sanierung des Umkleidegebäudes erst später erfolgen soll, könnten die 260.000 Euro, die hierfür im Haushalt 2016 stehen, umgewidmet werden.

Die Bestandteile der Sportplatzkonzeption sollen durch den Verkauf des Ittenbacher Sportplatzes finanziert werden. Hier rechnet die Stadt Königswinter mit Einnahmen in Höhe von rund 783.000 Euro. Der Sportausschuss beschloss zudem, dass die Verwaltung alle Haushaltsansätze prüfen und in die bevorstehenden Haushaltsberatungen einbringen soll. Außerdem soll sie die technischen und planerischen Voraussetzungen für die Sanierung der Laufbahn und den Bau des Kunstrasenplatzes schaffen.