Neue Einrichtung in Thomasberg: Am Limperichsberg soll eine Kita entstehen

Neue Einrichtung in Thomasberg : Am Limperichsberg soll eine Kita entstehen

Die Stadt Königswinter möchte auf eigenem Grundstück am Limperichsberg eine drei- bis viergruppige Einrichtung errichten. Damit wurde nun die Verwaltung beauftragt.

Der Jugendhilfeausschuss hat die Verwaltung beauftragt, die Errichtung einer drei- bis viergruppigen Kindertageseinrichtung im Neubaugebiet Limperichsberg in Thomasberg zu verfolgen. Mit der neuen Kita soll der große Bedarf an Kindergartenplätzen im gesamten Stadtgebiet gedeckt werden.

Obwohl in den vergangenen Jahren große Anstrengungen unternommen wurden, um dem wachsenden Bedarf nachzukommen, fehlen noch Plätze in der Stadt. „In allen Jahrgängen ist ein Zuwachs um rund 20 Prozent festzustellen, obwohl die Neugeborenen in die jährliche Kindergartenbedarfsplanung eingerechnet werden“, sagt Dezernentin Heike Jüngling. Die Verwaltung erklärt sich den Zuwachs durch einen überdurchschnittlichen Zuzug nach Königswinter und den Zugang von Flüchtlingskindern.

Um Abhilfe zu schaffen, haben sich mehrere Träger der bestehenden Einrichtungen bereiterklärt, mehr Plätze anzubieten als vorgesehen. Zusätzlich stimmten einige Einrichtungen auch Umbaumaßnahmen zur Erweiterung ihrer Kapazitäten zu. So wird in der CJD-Kita in Rauschendorf (20 Plätze) und im Schneckenhaus im Wohnpark Nord (erst zehn, später 20 Plätze) zurzeit bereits kräftig gebaut.

Zusätzliche Plätze werden auch in der Kita der Elterninitiative Rappelkiste in Oberpleis (zehn Plätze) und im Remigiushaus (30 Plätze) geschaffen, das die Stadt von der dortigen Kirchengemeinde gekauft und dessen Trägerschaft die Evangelische Kita Dollendorf GmbH übernommen hat.

Da das jedoch immer noch nicht ausreicht, möchte die Verwaltung auf einem städtischen Grundstück mit einer Fläche von 3.456 Quadratmetern oberhalb der Straße Domblick im Neubaugebiet Limperichsberg einen drei- bis viergruppigen Kindergarten errichten. Auf die Frage der Politik, ob an dieser Stelle denn der entsprechende Bedarf bestehe, verwies die Verwaltung auf die zentrale Lage des Grundstücks. Von dort aus könne der Bedarf in den Sozialräumen Oberdollendorf, Stieldorf, Heisterbacherrott/Thomasberg, Ittenbach und Oberpleis gedeckt werden.

Außerdem sei die Fläche im Bebauungsplan als Gemeinbedarf mit der Zweckbestimmung „Kindergarten“ ausgewiesen. Weitere Kita-Plätze könnten in der Paul-Moor-Schule geschaffen werden, die im September die letzten Flüchtlinge verlassen werden. Hier wird die Verwaltung demnächst ein Konzept vorlegen, wie das Gebäude von Schulen, Volkshochschule, Musikschule oder auch Kita-Kindern gemeinsam genutzt werden könnte.

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