"Sieben auf einen Streich": 25 Kilometer quer durchs Siebengebirge

"Sieben auf einen Streich" : 25 Kilometer quer durchs Siebengebirge

Sieben auf einen Streich findet in diesem Jahr zum 44. Mal statt. Start ist an der Honnefer Endhaltestelle.

"Vor zwei Jahren habe ich zum ersten Mal mitgemacht. Ich finde diesen Wandertag toll. Auf dem Petersberg hatte ich zwar keine rechte Lust mehr. Aber dann bin ich doch weitergegangen", berichtete Thomas Michel über seine ersten Erfahrungen mit der Traditionsveranstaltung des Ski-Clubs Sieben auf einen Streich. Beim 44. Volkswandertag am Sonntag, 17. Mai, steigt Thomas Michel wieder mit auf die Berge. Der Direktor von ECDL Deutschland, einer Dienstleistungsgesellschaft für Informatik, hat auch die Schirmherrschaft übernommen. ECDL steht für "Europäischer Computerführerschein", der in sieben Modulen erworben wird.

"Wir freuen uns sehr, dass wir die Firma ECDL für diese Aufgabe gewinnen konnten", sagte Ski-Club-Vorsitzender Matthias Hupperich bei der Vorstellung des Wandertagprogramms erfreut. "Ohne die Bereitschaft von Sponsoren, sich in einem nicht unerheblichen finanziellen Umfang an den Kosten zu beteiligen, wäre die Durchführung einer solchen Veranstaltung zu erschwinglichen Preisen für die Wanderer kaum möglich. Denn die Schirmherren decken im Wesentlichen die Kosten für Medaillen, Plakatierung und Ausschreibungen."

Wanderwartin Gisela Todaro hat 60 freiwillige Helfer mobilisieren können, die sich um die Ausschilderung der Strecke kümmern, als Streckenposten fungieren oder am Start und am Ziel die Wanderer betreuen. Diesmal ist wieder auf der Wiese an der Endhaltestelle der Straßenbahn das Finale, nachdem im Jubiläumsjahr des Clubs 2014 der Kurgarten als Feiermeile diente.

Gesellschaftswartin Julia Zeisner-Mahal wird mit ihrer Crew am Ziel wieder Getränke und Speisen anbieten. Ebenso können sich die Wanderer unterwegs stärken. Achtung: Da der Nasseplatz gesperrt ist, werden die Teilnehmer von "Sieben auf einen Streich" am Forsthaus Lohrberg gefüllte Töpfe und Pfannen vorfinden. Dort befindet sich Kontrollstelle sechs. An der Kontrollstelle zwei erhält bereits jeder kostenlos Wasser, das von der Baufirma Hupperich & Westhoven zur Verfügung gestellt wird. Die Wanderstrecke ist rund 25 Kilometer lang. Wer über "alle sieben Berge" geht, hat einen Höhenunterschied von 1600 Metern zu überwinden.

Wer nicht so viel Kondition hat, kann abkürzen. Am Kontrollposten zwei am Milchhäuschen zweigt eine deutlich knappere Strecke zum Forsthaus am Lohrberg ab. Matthias Hupperich: "Diese Strecke ist Familien mit kleinen Kindern zu empfehlen und Wanderern, die bereits nach dem Anstieg zum Drachenfels die Kräfte verlassen haben."

Thomas Michel sieht bei dieser Wanderung über die sieben Berge eine gewisse Analogie zur Firma ECDL. Michel: "Wir arbeiten mit 1000 Schulen zusammen. In sieben Schritten geht es zum Erfolg." Bei der Wanderung werden denn auch gleich sämtliche Gäste einer ECDL-Tagung in Bad Honnef dabei sein. Wer sich an allen sieben Kontrollposten den Stempel abholt, wird am Ende mit der Goldmedaille belohnt.

Die Strecke

Der Start zur Wanderung am Sonntag, 17. Mai: zwischen 8 und 10 Uhr ab Endhaltestelle der Straßenbahn.

Startkarten gibt es ab 7.45 Uhr. Das Startgeld beträgt mit Medaille für Erwachsene 7 Euro, für Teilnehmer bis 18 Jahre 4 Euro; ohne Medaille 4 Euro beziehungsweise 3 Euro für Jugendliche. Die Strecke verläuft am Rheinufer entlang bis Rhöndorf, hoch zum Drachenfels, weiter zum Milchhäuschen und zu den Kontrollstellen Petersberg, Stenzelberg und Oelberg. Nach der Rast am Forsthaus Lohrberg ist die Kontrollstelle Löwenburg zu nehmen. Von da an geht es abwärts durch Rommersdorf ans Ziel.

Die kürzere Variante: vom Milchhäuschen direkt zum Forsthaus Lohrberg auf der Margarethenhöhe. Es besteht auch die Möglichkeit, von dort mit Bus und Straßenbahn ans Ziel zu gelangen. Zielschluss: 17 Uhr.

Weiter Infos unter www.skiclub-badhonnef.de

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