Bilanz des Blitzmarathons: 14 Fahrer waren zu schnell

Bilanz des Blitzmarathons : 14 Fahrer waren zu schnell

474 Fahrzeuge hat die Bonner Polizei im Rahmen des Blitzmarathons am Donnerstag in Königswinter kontrolliert. Nur 14 Verkehrsteilnehmer waren nach Angaben der Behörde zu schnell. Für den negativen Rekord sorgte ein Autofahrer, der auf der Sander Straße mit 70 Sachen unterwegs war, obwohl dort Tempo 50 gilt.

Die Kontrollstellen richteten sich nach den Angaben, die die Schüler der Gesamtschule Oberpleis bei einer Befragung im Vorfeld des Blitzmarathons gemacht hatten. Sie sollten Punkte nennen, an denen sie sich durch zu schnelle Autofahrer gefährdet sehen. Nicht an allen von den Schülern genannten zehn Straßen in und rund um Oberpleis konnte die Polizei messen. "Diese Orte werden jedoch in den nächsten Tagen und Wochen in die Geschwindigkeitsüberwachung einfließen", kündigte Polizeisprecherin Daniela Lindemann am Freitag an.

Insgesamt wurden beim Blitzmarathon in Bonn und im Rhein-Sieg-Kreis 18.564 Fahrzeuge überprüft. Während die Polizei 10.698 Fahrzeuge kontrollierte, waren es 7866 Fahrzeuge an den Messstellen der Stadt Bonn und des Kreises. 572 waren dabei zu schnell unterwegs. Mit einem Bußgeld in Höhe von 160 Euro, zwei Punkten und einem Monat Fahrverbot muss ein Autofahrer rechnen, der auf der Reuterstraße in Bonn mit 84 km/h gemessen wurde. Dort gilt Tempo 50. "Ich danke den beteiligten Schulen für ihre große Unterstützung", sagte Alberto Coppola, Leiter der Direktion Verkehr im Polizeipräsidium.

Im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Koblenz gab es mehr als 130 Kontrollstellen. Vier Prozent der Verkehrsteilnehmer waren nach Angaben der Behörde zu schnell. Dabei gab es ein Kuriosum: Ein Autofahrer in Brohl-Lützing war selber nicht in der Lage, seine Geschwindigkeit zu kontrollieren. Der Tacho seines Kleinwagens, eines alten Peugeots, war ausgebaut worden.

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