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B 42-Brücke an der Karlstraße: Unterführung in Bad Honnef wird saniert

B 42-Brücke an der Karlstraße : Unterführung in Bad Honnef wird saniert

Die Unterführung unter der B 42 an der Karlstraße in Bad Honnef ist in einem schlechten Zustand, der Träger der Brücke muss verstärkt werden. Nun soll das Bauwerk saniert werden.

Graffiti, Verunreinigungen, Feuchtigkeitsschäden: Die Unterführung unter der Bundesstraße 42 an der Karlstraße ist ein Schandfleck. Möglichst im kommenden Jahr soll sich daran allerdings etwas ändern. Wie der Landesbetrieb Straßen NRW auf GA-Anfrage wissen ließ, sollen einerseits die Schäden an dem Bauwerk beseitigt, andererseits das Erscheinungsbild verbessert werden.

„Der schlechte Zustand ist bekannt“, so Sabrina Kieback, Sprecherin beim Landesbetrieb Straßen, in dessen Zuständigkeitsbereich die Unterführung fällt. Die Unterführung verbindet das Wohngebiet an der Karlstraße mit der August-Lepper-Straße, die wiederum zum Bahnhof führt. Zudem führt am westlichen Ausgang des Tunnels eine Brücke auf die Insel Grafenwerth. Erste Schritte zur Verbesserung der Situation seien in den vergangenen Wochen bereits eingeleitet worden, so Kieback: Mitarbeiter der Brückenbauabteilung hätten die Brücke begutachtet und die Schäden aufgenommen. „Wir warten nun auf die Nachrechnungsergebnisse, dann folgt ein Sanierungskonzept“, erklärt Kieback das weitere Vorgehen.

Brücke ist nicht einsturzgefährdet

Bis dort Bauarbeiter ans Werk gehen, wird es somit noch dauern: Einen genauen Termin kann der Landesbetrieb nicht nennen. Kieback geht davon aus, dass „im Verlauf des nächsten Jahres“ etwas geschehen werde. Sorge angesichts der Sicherheit seien nicht nötig. Kieback: „Die Brücke ist nicht einsturzgefährdet.“

Konkrete Maßnahmen könnten erst mit dem Sanierungskonzept festgelegt werden. Fest stehe derweil aber bereits: Der Träger der Überführung für die Autofahrer über die Bundesstraße hänge teilweise frei und müsse verstärkt werden. Nur wenige Meter ist der Durchgang breit; ob dieser während der Arbeiten für Fußgänger gesperrt werden müsse, sei nach Angaben der Sprecherin noch völlig unklar. Kieback: „Möglicherweise könnte das Bauwerk so verstärkt werden, dass man dort noch durchkommt.“

Neben der Unterführung selbst soll auch an den Rampen, die in den kurzen Tunnel führen, gearbeitet werden. Genaue Maßnahmen sind aber auch in diesem Fall noch unklar. Nur ansehnlicher, das steht heute schon fest, soll es in jedem Fall werden.