Cura-Krankenhauses: Üben am Bronchoskopiephantom

Cura-Krankenhauses : Üben am Bronchoskopiephantom

Die Puppe, die auf den schwierigen Namen "Bronchoskopiephantom" hört, besteht nur aus Brustkorb und Kopf. Dennoch ist sie eine große Hilfe für angehende Endoskopen, die damit unter fachlicher Anleitung das endoskopische Untersuchen der Lunge erlernen können.

Der Cura-Förderverein hat jetzt eine solche Puppe dem Chefarzt der Abteilung für Innere Medizin im Bad Honnefer Krankenhaus übergeben. Harald Schmidt wünschte sich seit längerem ein Bronchoskopiephantom für die Ärzteausbildung. Doch nicht nur die "Innere" wurde vom Förderverein bedacht. Dank großzügiger Spenden in den vergangenen Monaten verfügt der Verein über ein finanzielles Polster, um auch anderen Anfragen nachzukommen.

So benötigten die Pflegekräfte der Stationen 1 und 3 dringend eine Sitzwaage für nicht mobile Patienten. Bisher gab es im gesamten Krankenhaus nur zwei solche Waagen. Für die Patienten der Intensivstation spendete der Förderverein Blumenkästen und Dekorationen für den Außenbereich. Bisher mussten die Kranken auf die kahle weiße Rückwand des Ärztehauses blicken. Einige große Blumenkästen mit Bepflanzung, bunte Windspiele, Vogelhäuser und Nistkästen sorgen nun für einen schöneren Ausblick.

Auch für Aromalampen reichte das Geld. Sabine Schwippert, Abteilungsleiterin Pflege und zugleich Aromaberaterin im Krankenhaus, hatte eher bescheidene Wünsche. Die alternative Heilmethode wird mittlerweile in vielen Abteilungen ergänzend eingesetzt. So zum Beispiel bei Unruhezuständen von Demenzkranken, bei Schmerzpatienten oder im Bereich der Geburtshilfe. Im August wird außerdem noch eine neue Sitzgruppe für den Wartebereich der Intensivstation geliefert sowie ein Anatomstuhl zur besseren Mobilisation von pflegebedürftigen Patienten.

Der Förderverein hat zurzeit 43 Mitglieder. Am 22. August um 19 Uhr findet im Weingut Broel ein von ihm organisiertes Konzert mit der Gruppe CMC ("Chansons mit Charme") statt.