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Rugby-Turnier der Internationalen Hochschule Bad Honnef: Studenten kämpfen auf der Insel Grafenwerth ums Ei

Rugby-Turnier der Internationalen Hochschule Bad Honnef : Studenten kämpfen auf der Insel Grafenwerth ums Ei

Einen passenderen Ort für ein Rugby-Turnier hätte es kaum geben können, ein passenderes Wetter schon. Die Internationale Hochschule Bad Honnef (IUBH) hatte zum zweiten Mal zu dem sportlichen Sommerfest auf die Insel Grafenwerth geladen.

Der Gastgeber, die IUBH Barbarians, und sieben weitere Teams gaben sich bei dem Turnier die Ehre, unter ihnen der Rugby-Bundesligist "RK Heusenstamm". Die Mannschaften, hauptsächlich aus Nordrhein-Westfalen und Hessen, waren mitsamt Freunden gekommen und hatten ihre Lager auf der Inselwiese aufgestellt. "Es ist das zweite Mal, dass wir das Turnier veranstalten", erzählte Peter Maximilian Simon, Student und Mitglied des Studierendenparlaments der Hochschule. "Unser Wunsch ist es, mit Hilfe solcher Veranstaltung ein Näherrücken zwischen der IUBH, der Stadt und den Honnefern zu erreichen."

Und so gab es für alle jene, die sich nicht auf dem Rugby-Platz messen wollten, ein vielfältiges Rahmenprogramm. Die DJ-Vereinigung der Hochschule sorgte für Partystimmung am Rhein. Die Studenten standen an Grillständen und Kaffeewagen, um den Gästen mit Fleischgerichten, Gebäck und Crêpes allerlei kulinarische Wünsche zu erfüllen. Eine Tombola für Gäste lockte mit einem einwöchigen Ägyptenurlaub als Hauptgewinn.

Im sportlichen Bereich war der Bundesligist Heusenstamm wie erwartet nicht zu schlagen. Als Turniersieger bekamen die Hessen den Siegerpokal und ihr Startgeld zurück. Für die Hausherren unter Coach David Roberts war nach dem Halbfinale Schluss, und sie mussten sich mit dem vierten Platz zufriedengeben. Der Erlös der Veranstaltung soll nun dem Honnefer Jugendsport zugute kommen. "Schließlich nutzen wir auch regelmäßig die Honnefer Sportstätten", so Simon.

Hätte sich die Sonne gegen die Wolkendecke durchgesetzt, wäre es eine perfekte Sportveranstaltung zwischen Sonne, Rhein und den beiden Inseln Grafen- und Nonnenwerth gewesen. So war es ein Turnier, das außer den Beteiligten nur wenige Zuschauer anzulocken vermochte. Dennoch bleibt es ein Projekt, das, wenn denn das Wetter beim nächsten Mal mitspielen sollte, das nötige Potenzial für eine echte Kultveranstaltung hat.