Arbeiten in den Sommerferien: Schulen und Kitas in Bad Honnef sind saniert

Arbeiten in den Sommerferien : Schulen und Kitas in Bad Honnef sind saniert

Die Stadt Bad Honnef hat in den Sommerferien für fast 600.000 Euro Schulen und Kitas erneuert und saniert. Die Grundschulen können sich über schnelles Internet, smarte Tafeln und Tablets freuen.

Arbeiter statt Schüler, Hammer statt Stifte und Werkzeugkoffer statt Schulranzen: Während der Unterricht pausierte, hat die Stadt in den Sommerferien Arbeiten in den Schulen durchführen lassen.

An der Löwenburggrundschule wurde nach Angaben der Stadt eine Akustikdecke mit neuer Beleuchtung angebracht. Die Kosten belaufen sich auf 12 000 Euro, von denen die Hälfte vom Landschaftsverband als Inklusionspauschale gefördert wird. Ebenfalls eine neue Akustikdecke mit Beleuchtung und einen Renovierungsanstrich erhielten der katholische Kindergarten und Familienzentrum Sankt Aegidius für 14 000 Euro aus Eigenmitteln.

Über neue Außentüranlagen zum Pausenhof kann sich die Grundschule am Reichenberg freuen. Finanziert wurde diese 33 000 Euro teure Maßnahme durch die Schulpauschale. Dabei handelt es sich um eine pauschale Zuweisung des Landes Nordrhein-Westfalen an die Gemeinden und Gemeindeverbände nach dem jährlichen Gemeindefinanzierungsgesetz.

Gerüstbautreppe als Rettungsweg

Am Siebengebirgsgymnasium (Sibi) haben Arbeiter eine Toilettenanlage für 45 000 Euro und die Fenster- und Türenanlagen für 240 000 Euro erneuert. Das Geld für die zweite Maßnahme stammt aus dem Programm „Gute Schule 2020“. Mit diesem Programm stellen das Land und die NRW.Bank allen kommunalen Schulträgern Fördermittel für die Modernisierung und Sanierung der Schulinfrastruktur zur Verfügung.

Um die Raumproblematik am Sibi zu entschärfen, möchte die Schule wieder die erste Etage des Feuerschlösschens nutzen. Aus diesem Grund ist ein zweiter Rettungsweg angebracht worden, eine gemietete Gerüstbautreppe aus Metall führt nun in die erste Etage. Im Erdgeschoss ist weiterhin Sibi-Plus, die Übermittagbetreuung des Gymnasiums, untergebracht.

An der Grundschule Am Reichenberg sind neue Außentüranlagen zum Pausenhof installiert worden, die Kosten von 33 000 Euro wurden aus der Schulpauschale finanziert.

Highspeed-Internet in den Grundschulen

Lehrer und Schüler der vier städtischen Grundschulen können sich demnächst auf Highspeed-Internet freuen. In den Ferien sind Glasfaseranschlüsse verlegt worden, um das Schulnetzwerk zu erneuern und zu erweitern. Teil dessen ist das pädagogische Netzwerk, auf dem beispielsweise Lerninhalte gespeichert werden. Lehrer und Schüler können diese dann über Wideboards und Tablets aufrufen, die ebenfalls angeschafft werden.

Zum Schulnetzwerk gehört auch das Verwaltungsnetzwerk, für den ein zentraler Server für alle Grundschulen im Rathaus eingerichtet wird. Die Arbeiten dauern bis in die Herbstferien an, für Hard- und Software werden rund 220 000 Euro investiert, die zum großen Teil aus dem „Gute Schule 2020“-Programm stammen.

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