"Wir lassen Bad Honnef erblühen": Schüler aus Bad Honnef bepflanzen Neuen Friedhof an Linzer Straße

"Wir lassen Bad Honnef erblühen" : Schüler aus Bad Honnef bepflanzen Neuen Friedhof an Linzer Straße

Rund 300 Bad Honnefer Jungen und Mädchen der Theodor-Weinz-Grundschule in Aegidienberg und der Selhofer Grundschule Sankt Martinus sind zum Neuen Friedhof an der Linzer Straße gekommen. Auf Einladung der Initiative Wirtschaft für Bad Honnef pflanzten sie dort Krokusse.

Simon und Cédric sind im Umgang mit Blumenzwiebeln bereits alte Hasen: "Wir haben im vergangenen Jahr schon mal Krokusse im Reitersdorfer Park gepflanzt", sagen die beiden Achtjährigen, die die Gemeinschaftsgrundschule Am Reichenberg besuchen, greifen elanvoll zur Tüte mit Blumenzwiebeln und den kleinen Spaten. An diesem Morgen waren die beiden wie auch rund 300 weitere Bad Honnefer Jungen und Mädchen der Theodor-Weinz-Grundschule in Aegidienberg und der Selhofer Grundschule Sankt Martinus zum Neuen Friedhof an der Linzer Straße gekommen. Auf Einladung der Initiative Wirtschaft für Bad Honnef pflanzten sie Krokusse, um die Grünflächen im kommenden Jahr in ein farbenprächtiges Blütenmeer zu verwandeln. Getreu dem Motto der Aktion: "Wir lassen Bad Honnef erblühen."

"Die Pflanzaktion findet bereits zum siebten Mal statt", sagte Initiator Diether Habicht-Benthin. Dieses Mal allerdings an einem besonderen Ort. "Um diese Fläche am Friedhof haben wir uns lange bemüht, da sie ein hochfrequentierter und zugleich öffentlicher Platz ist", erläuterte Habicht-Benthin. Auch Regionaldirektor Matthias Weiler von der Kreissparkasse Köln in Bad Honnef, die die Aktion unterstützt, war gekommen: "Ich habe heute schon gelernt, dass es sich bei Krokussen um Frühblüher handelt und Bienen sie gerne mögen", sagte er. "Wunderbar, dass wir uns nächstes Jahr an den Blüten erfreuen können, die ihr heute pflanzt", so Weiler an die Adresse der Kinder.

Das sah auch Bürgermeister Otto Neuhoff so: "Mit eurer Aktion macht ihr Bad Honnef schön", lobte er die Jungen und Mädchen. "Und ihr lernt schon mal etwas Wichtiges: Wer feiern möchte, muss vorher arbeiten." Das ließen sich die Kinder nicht zwei Mal sagen: In abgegrenzten Flächen unter den Bäumen pflanzten sie die Blumenzwiebeln in die Erde, auf dem übrigen rund 3000 Quadratmeter großen Areal übernehmen Pflanzmaschinen die restliche Arbeit. Gefeiert wird dann im kommenden März beim Krokusfest am "Schlafenden Löwen" - wenn die rund 200.000 neuen Krokusse hoffentlich in voller Blüte stehen.

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