Kommentar zur Windkraft am Asberg: Richtige Entscheidung

Kommentar zur Windkraft am Asberg : Richtige Entscheidung

Die Windkraft in Unkel steht vor dem Aus. Und das war laut Katrin Janssen die richtige Entscheidung.

Man mag zu den geplanten Windkraftanlagen auf dem Asberg stehen, wie man will: Es ist richtig, dass der Unkeler Verbandsbürgermeister Karsten Fehr jetzt die Bremse zieht. Und zwar mit aller Konsequenz. Es ist zwar richtig, dass wer die Energiewende will, auch mit den alternativen Energiebringern leben muss. Und dass die Verbandsgemeinde den Versuch unternommen hat, einen Windpark in die Gemeinde zu holen und sich davon auch monetäre Vorteile versprochen hat, ist nicht ehrenrührig. In der Rückschau kann man wohl sagen, dass man sich dabei sehr geschickt angestellt hat, denn das Experiment hat die Verbandsgemeinde und damit die Bürger keinen Cent gekostet.

Fazit ist aber auch: Natur- und Artenschutz haben Vorrang. Damit ist der Asberg als Standort für Windkraftanlagen schlicht kaum bis gar nicht geeignet. Das sehen nicht nur die Gegner des Projekts so, sondern auch die Gutachten, die die Verbandsgemeinde in Auftrag gegeben hat. Wenn man aber zu diesem Schluss kommt, dann muss man die entsprechenden Konsequenzen ziehen. Und nicht herumeiern und die Überlegungen nur auf Eis legen. Denn unter den derzeitigen Bedingungen macht ein Windkraftanlagenpark am Asberg einfach keinen Sinn.

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