Politik hofft auf Impuls für die City: Neuplanung zwischen Fußgängerzone und Saynschem Hof startet

Politik hofft auf Impuls für die City : Neuplanung zwischen Fußgängerzone und Saynschem Hof startet

Der Planungsausschuss hat für einen Start der Planungen für die Neugestaltung zwischen der Fußgängerzone und dem Saynschen Hof votiert. Die Politik hofft auf einen Impuls für die Stadt.

Man erhoffe sich eine "Initialzündung" für den Saynschen Hof und dass "der Stillstand, der schlecht ist für den Handel und die ganze Stadt", beendet werden könne - so und ähnlich bewerteten Mitglieder des Planungsausschusses den Startschuss für eine Neuplanung zwischen Fußgängerzone und Saynschem Hof in Höhe des Vogelbrunnens.

Wie genau die Pläne am Ende aussehen werden, ist freilich noch offen. Mit einem Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan vollzog die Politik aber den ersten Schritt. Im Zusammenhang damit zu sehen ist der städtebauliche Wettbewerb für die City, über den in der Sitzung informiert wurde.

Saynscher Hof: Wie berichtet, hatten vier Eigentümer einer insgesamt 3000 Quadratmeter großen Fläche ihre Anteile an einen Investor verkauft, der das Gebiet als Wohn- und Handelsstandort entwickeln will. Ein erster Entwurf wurde von Architekt Wilfried Pilhatsch vorgestellt. Vorgesehen ist eine zur Fußgängerzone drei-, zum Saynschen Hof viergeschossige Bauweise, die eine neue Querstraße als offene, barrierefreie Fußgängerzone flankieren.

Auch soll eine Tiefgarage mit 100 bis 120 Plätzen entstehen. "Ich habe es nicht mehr für möglich gehalten", formulierte Hans-Heribert Krahe (Bürgerblock) seinen Dank an "alle Akteure". Seiner Einschätzung, dass man am "Saynschen Hof nichts verschandeln, nur verbessern" könne, fügte Christian Krause (Grüne) den Appell an, bei der Planung auf eine der Stadt angepasste Bauweise, Wohnraum "nicht nur für gut Betuchte" und ausreichend Grün zu achten. Als wichtig erachtet wurde auch die Sichtbeziehung zur Kirche. Fabiano Pinto, Geschäftsbereichsleiter Städtebau im Rathaus, betonte, der Entwurf fuße auch auf der "Verbindlichkeit des Integrierten Handlungskonzeptes". Der Beschluss sei zugleich nur der Beginn des Beratungsprozesses.

Städtebaulicher Wettbewerb: Dasselbe gilt in Sachen städtebaulicher Wettbewerb, der, wie berichtet, eine Umgestaltung von Franz-Xaver-Trips-Platz und Markt beinhaltet. Aus dem umfangreichen Wettbewerbsverfahren, unter anderem mit europaweiter Ausschreibung, ging das Büro RMP Landschaftsarchitekten als Sieger hervor. Das Büro schlägt eine Umgestaltung des Franz-Xaver-Trips-Platzes vor mit mehr Freiraum und Direktbeziehung zum Kirchplatz, Außengastronomie sowie neuer Lokalisierung der Spielgeräte. Die Ergebnisse des Wettbewerbs werden am Dienstag, 1. Oktober, im Rathaus ausgestellt. Im Ratssaal sind alle Beiträge zu sehen. Der erste Preis wird noch länger im Foyer gezeigt.

Dokumentation unter www.bad-honnef.de (https://meinbadhonnef.de/rathaus-politik/aus-den-gremien) beim Ausschuss für Stadtentwicklung vom 24. September.

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