Martini-Markt in Bad Honnef: An diesem Mittwoch geht es los

Kunsthandwerk und Kulinarisches : Am Mittwoch startet der Martini-Markt in Bad Honnef

An diesem Mittwochnachmittag startet der Martini-Markt in Bad Honnef, Bürgermeister Otto Neuhoff wird den Startschuss geben. 130 Händler bieten in der Innenstadt Schönes und Nützliches an.

Kaum werden die Tage kürzer, gehen die Lichter beim Martini-Markt in Bad Honnef an. Die Vorbereitungen waren schon seit mehreren Tagen in der Stadt zu beobachten. Die Vorboten sind seit Tagen sichtbar, denn die Aufbauarbeiten haben früh begonnen. Alles soll vorbereitet sein für diesen Mittwoch, 23. Oktober, wenn Bürgermeister Otto Neuhoff am Abend den Startschuss für den Martini-Markt in Bad Honnef gibt, der bis einschließlich Sonntag, 27. Oktober, dauert. "130 Aussteller sind wieder dabei", erklärt Jürgen Kutter, Marktmacher für den Verein Centrum, die Gemeinschaft der Bad Honnefer Einzelhändler.

Es gibt wieder Schönes und Nützliches. Selbstgemachtes und Kunsthandwerk, herbstliche und florale Dekorationen, Holzschnitzarbeiten, Filzprodukte, dazu Kulinarisches und Getränke von Glühwein bis Champagner werden im Angebot sein. Der Verein setzt auf Bewährtes, weil "der gute Bestand" bei den Besuchern ankommt. Dabei ist die Warteliste lang. "Eine Straße mehr könnten wir noch gebrauchen", sagt Kutter mit Blick auf die begrenzte Fläche und die Zahl der Aussteller, die gerne auch noch beim Martini-Markt dabei wären. Aber der Markt habe seine Maximalgröße erreicht.

Trotzdem: Immer wieder eröffnen sich neue Blickwinkel beim Gang durch die Stadt. Nicht zuletzt seien es auch die Fachwerkhäuser und die Bäume, die Art der Buden und überhaupt das Ambiente, das den Martini-Markt ausmache, meint Kutter. Auf der Erde verteilte Holzschnitzel sollen wieder für ein besonderes Flair sorgen. Die 25 Kubikmeter Material werden so ausgestreut, dass man darüber gehen kann, aber dank einer frei bleibenden "Gasse" nicht darüber gehen muss, wenn man das nicht möchte, erklärt Kutter.

Martini-Markt-Macher Jürgen Kutter: „Es tut sich was“

Die städtische Musikschule hat am Freitagnachmittag an der Kirche einen Auftritt. Unterhalten sollen auch das Theater für Kinder und Walking Acts, denen die Besucher unterwegs begegnen. Treue Marktgäste werden ihre Lieblingsstände weitestgehend am angestammten Standort vorfinden. Das 18 Meter hohe Holzriesenrad etwa könnte auch kaum woanders als an der Kirche aufgebaut werden.

Nicht schön, aber eben auch nicht zu ändern ist das Baugerüst am Eckgebäude des ehemaligen Kaiser's, sagt Kutter: "Aber das zeigt ja auch, dass Bewegung in der Stadt ist. Es tut sich was." Fester Bestandteil des Markts ist der verkaufsoffene Sonntag, an dem die Geschäfte in der Innenstadt von 13 bis 18 Uhr für Kunden geöffnet sind.

Der Martini-Markt erstreckt sich über Markt und Fußgängerzone hinaus in die Hauptstraße bis zur Schülgenstraße und auf der Bahnhofstraße bis zur Mülheimer Straße. Diese seit Montagfrüh gesperrten Straßen sollen am Montag, 28. Oktober, im Laufe des Tages wieder für den Verkehr freigegeben werden. Für die Straße "Am Wolfshof" gilt für die Dauer der Sperrung eine Einbahnstraßenregelung von der Bahnhofstraße in Richtung Linzer Straße. Veranstalter und Stadtverwaltung bitten darum, die bestehenden und die mobil eingerichteten Haltverbote zu beachten, damit die Durchfahrt, insbesondere für Linienbusse und Rettungsfahrzeuge, uneingeschränkt möglich ist.

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