Penaten-Gelände: Landesbetrieb fordert große Kreisellösung

Penaten-Gelände : Landesbetrieb fordert große Kreisellösung

Die Entscheidung, ob das ehemalige Penaten-Gelände in Rhöndorf per Ampel oder über einen Kreisel erschlossen wird, dürfte noch auf sich warten lassen.

Wie Laurenz Braunisch, Sprecher des Landesbetriebes Straßenbau, auf Anfrage des General-Anzeigers bestätigte, hat zu diesem Thema ein Erörterungstermin mit Vertretern von Stadt und Landesbetrieb stattgefunden. Eine Entscheidung sei jedoch noch nicht gefallen. Klar sei nur: Werde es ein Kreisverkehr, dann müsste der nach Ansicht des Landesbetriebes einen Außendurchmesser von 30 Metern aufweisen.

Ein kleinerer Kreisel wäre aus Sicht des Landesbetriebes nicht leistungsfähig genug und damit nicht geeignet, die täglich rund 8000 passierenden Autos "sinnvoll zu verteilen", so Braunisch weiter. Ein großer Kreisel setzt allerdings genug Platz voraus; städtischer Grund dürfte dafür nicht vorhanden sein.

Wie berichtet, war um Ampel oder Kreisel eine Diskussion entbrannt, nachdem an einer Kanalbaustelle vorübergehend eine Baustellenampel an der Rhöndorfer Straße eingerichtet worden war. Die Folge waren lange Rückstaus. Der Verkehrsausschuss hatte daraufhin die Verwaltung beauftragt, mit dem Landesbetrieb zu verhandeln. Bislang war dieser laut Braunisch von einer Ampellösung ausgegangen. Grund: Eine solche sei auch in einem von den Investoren beauftragten und dem Landesbetrieb vorliegenden Verkehrsgutachten priorisiert.

Die Mitglieder des Verkehrsausschusses der Stadt Bad Honnef hatten bei ihrer Beratung deutlich gemacht, dass sie - nicht zuletzt aufgrund der negativen Erfahrungen mit der Baustellenampel - einen Kreisel befürworten.

Laut Technischem Beigeordneten Bernd-Josef Vedders ist geplant, das Thema gegebenenfalls in einer Ausschuss-Sondersitzung zu beraten.

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