Erheblich mehr Erkrankungen: Kreis rät zu Impfung gegen Rotaviren

Erheblich mehr Erkrankungen : Kreis rät zu Impfung gegen Rotaviren

Die Zahl der an Rotaviren Erkrankten ist im Rhein-Sieg-Kreis gestiegen. Im vergangenen Jahr haben sich 356 Menschen mit Rotaviren infiziert, das sind 47 Prozent mehr als im Jahr 2012. Das hat die Techniker Krankenkasse unter Berufung auf Daten des Robert-Koch-Instituts (RKI) mitgeteilt.

Insbesondere bei Säuglingen und Kleinkindern im Alter von sechs Monaten bis zwei Jahren sind Rotaviren die häufigste Ursache für akute Magen-Darm-Infektionen. Weil die Viren starken Durchfall, Erbrechen und Fieber verursachen, trocknet der Körper schnell aus, was lebensbedrohlich sein kann. Gegen die Infektion schützt die allgemeine Rotavirus-Schluckimpfung. Die Ständige Impfkommission empfiehlt sie für Säuglinge ab einem Alter von sechs Wochen. Eltern wird empfohlen, sich zuvor ärztlich beraten zu lassen und Nutzen und Risiken einer Impfung abzuwägen.