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200.000 Euro Fördergelder: Internationale Hochschule Bad Honnef wird Gründerhochschule

200.000 Euro Fördergelder : Internationale Hochschule Bad Honnef wird Gründerhochschule

Die Internationale Hochschule hat bei einem Wettbewerb des Bundeswirtschaftsministeriums 200.000 Euro Förderung erhalten. Damit will die IUBH einen Start-up-Bereich für die Lebensmittelbranche aufbauen.

Großer Erfolg für die Forschungsarbeit an der Internationalen Hochschule Bad Honnef: Die IUBH gehört zu den Preisträgern des Gründerwettbewerbs Exist Potentiale des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie. Gemeinsam mit der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf (HSWT) werde ein IUBH-Team um Professor Alexandra Wuttig ab dem kommenden Frühjahr den Lehr-, Forschungs- und Start-up-Bereich Food Entrepreneurship aufbauen, teilte die Hochschule mit.

Entrepreneurship meint dabei die Gründung von Unternehmen auf der Basis innovativer Geschäftsideen. Für das auf vier Jahre ausgelegte Projekt erhält die Hochschule Fördermittel in Höhe von 200 000 Euro. 220 Anträge von Hochschulen und Universitäten seien im Wettbewerb eingereicht worden.

Die IUBH wird beim Exist Potentiale-Wettbewerb ausgezeichnet. Foto: IUBH Internationale Hochschule

IUBH will weltweit Spitze für Food-Start-ups werden

„Wir freuen uns unheimlich, dass wir den Zuschlag erhalten haben“, sagt Wuttig. „Gemeinsam mit unseren Kooperationspartnern wollen wir die weltweite Nummer eins für Food-Start-ups werden.“ Um das zu erreichen, will die Hochschule ab dem Frühjahr Zertifikats- und Master-Studiengänge mit internationaler Ausrichtung im Bereich Food Entrepreneurship mitentwickeln, unter anderem zu Lebensmittelrecht und Intellectual Property Management.

Die E-Learning-Angebote sollen durch Workshops und Entrepreneurship-Themen sowie Gründungssupport für Start-up-Ideen aus der Ernährungsbranche ergänzt werden. In diesem Bereich bringe die HSWT als Projektpartner bereits viel Expertise mit, so die Hochschule. Der dortige sogenannte Food-Startup Inkubator Weihenstephan bietet Gründern Technikums- und Laborflächen, die für die Lebensmittelproduktion zugelassen sind. Dort können Lebensmittelmuster hergestellt und auch Testproduktionen für erste Markttests durchgeführt werden.

„Start-ups haben eine hohe strategische Bedeutung für den Wirtschaftsstandort Deutschland: Sie bringen Innovationen voran, sind Motor des strukturellen Wandels und schaffen Arbeitsplätze für die Zukunft“, sagte Wirtschaftsminister Peter Altmaier bei der Preisverleihung in Berlin. Insbesondere Hochschulen könnten eine entscheidende Rolle als Ideenschmieden für innovative Gründungsvorhaben einnehmen. Aus diesem Grund unterstütze das Ministerium mit dem Förderwettbewerb Hochschulen, „die überzeugende Projektvorschläge zum nachhaltigen Anbau ihrer Gründungsaktivitäten vorgelegt haben“, sagte Altmaier.