1. Region
  2. Siebengebirge
  3. Bad Honnef

Smartboards für die Schule Am Reichenberg: Intelligente Tafeln helfen Grundschülern beim Lernen

Smartboards für die Schule Am Reichenberg : Intelligente Tafeln helfen Grundschülern beim Lernen

Noch einmal die Schulbank drücken: Bei einem Termin in der Gemeinschaftsgrundschule Am Reichenberg testeten Bürgermeister Otto Neuhoff, Norbert Grünenwald, im Rathaus zuständig für Bildung, Kultur und Sport, sowie Fördervereinsvorsitzender Kobus Smit wie man sich fühlt, wenn man in die Schulzeit zurückversetzt wird.

Nur: Die Tafel, auf die Schulleiterin Nicola Kiwitt schrieb, hat mit den Modellen ihrer Kindheit nichts mehr zu tun. Förderverein und Stadt haben gemeinsam dafür gesorgt, dass nun in allen Klassen sogenannte Smartboards hängen.

In der wörtlichen Übersetzung bedeutet Smartboard so viel wie "intelligente Tafel". Dahinter verbirgt sich ausgefeilte Technik - eine digitale Tafel, die mit einem Computer verbunden ist. Dadurch ermöglicht ein Smartboard nicht nur alle Funktionen herkömmlicher Schultafeln, sondern auch die Wiedergabe von komplexeren Lernmaterialien und von Filmen.

Das hat seinen Preis: Rund 4000 Euro kostet ein Exemplar. Die dritten und vierten Klassen hatten bereits im vergangenen Jahr "intelligente Tafeln" erhalten. Aktuell ermöglichte der Förderverein die Anschaffung zweier weiterer Smartboards, zwei schaffte die Stadt an, so dass nun alle Klassen mit der modernen Technik ausgestattet sind.

Namens des Kollegiums dankte Schulleiterin Kiwitt Stadt und Förderverein. Über letzteren trügen die Eltern immer wieder dazu bei, dass die Ausstattung der Schule noch verbessert wird. Ein anderes Beispiel: die Rundbank auf dem Schulhof, die einer ganzen Klasse Platz bietet. Sie war vor den Sommerferien aufgebaut worden. "Ohne das Engagement der Eltern würde vieles nicht gehen. Es ist toll, dass sie sich so sehr einbringen", sagte Kiwitt.

Neben Fördervereinsbeiträgen und gezielten Spendenaufrufen trägt dazu auch der Sponsorenlauf auf der Insel Grafenwerth bei: Die Kinder suchen sich im Vorfeld Sponsoren, die für jede gelaufene Runde einen vereinbarten Betrag spenden. Das ließ sich zuletzt auch Bürgermeister Neuhoff nicht entgehen und nahm kurzerhand am Lauf teil.

Ebenso wichtig wie das elterliche Engagement und ein rühriger Förderverein sei allerdings die kontinuierliche Unterstützung der Stadt als Schulträger, so Kiwitt. Allen dankte sie für eine weitere Optimierung, die den Kindern zugute kommt.