Tier hatte sich in Schnur verfangen: Honnefer Schwanenrettung mit Happy End

Tier hatte sich in Schnur verfangen : Honnefer Schwanenrettung mit Happy End

Im toten Rheinarm in Bad Honnef hatte sich ein Schwan an einer Angelschnur verfangen. Passanten riefen die Feuerwehr, die sofort ausrückte.

Was gibt es Schöneres als eine Geschichte mit Happy End? Wohl nur wenig. Umso erfreulicher ist es, dass auch die Rettung eines Schwans in Bad Honnef einen glücklichen Ausgang nahm. Dabei begann alles mit einem besorgten Anruf von Passanten. Diese berichteten der Feuerwehr von einem Schwan, der sich mit einem Bein in einer Angelschnur verfangen hatte. „Das Tier konnte nicht mehr wegschwimmen“, erzählt Einsatzleiter Hermann-Josef Schreiber, der mit seinen Kollegen sofort zur Südspitze des toten Rheinarms ausrückte, wo sie den Schwan auch entdeckten.

Mit einem kleinen Boot des Löschzugs Aegidienberg – ein größeres hätte dort dem Feuerwehrmann zufolge nicht fahren können – fuhren zwei Wehrleute auf das Wasser, um das Tier aus seiner Lage zu befreien. Erst etwa drei Monate alt sei das Jungtier gewesen, das in einer Box schließlich an Land gebracht wurde, so Schreiber. Um Verletzungen auszuschließen, brachten sie es zur Untersuchung zum Retscheider Hof.

Einen Tag später dann die gute Nachricht: Der Schwan hat sich auf dem Hof gut erholt, ihm geht es wieder gut. Also ging es zurück in den Rheinarm. „Es hat uns sehr gefreut, dass wir ihn heute bei der Rückkehr zu seiner Familie begleiten konnten“, so die Feuerwehr zum glücklichen Ausgang. Und auch die Tierfamilie freute sich: Gemeinsam schwammen sie wieder munter im Wasser. Eben eine Geschichte mit Happy End.