Gutenberghaus: Honnefer Musikschüler geben ein Kammermusik-Konzert

Gutenberghaus : Honnefer Musikschüler geben ein Kammermusik-Konzert

Antonia Schwager, Leiterin der Musikschule Bad Honnef, freute sich: Verglichen mit Schulaulen und Hallen sei Haus Gutenberg als Auftrittsort immer ein wenig "würdevoller". Mit der Vorsitzenden des Trägervereins, Renate Mahnke, hatte sie zur "Barocken Kammermusik" eingeladen.

Rund 60 Besucher waren gekommen, um dem Musikprogramm von Bach über Vivaldi bis Händel zu folgen. Das Gutenberghaus und die Musikschule haben ein besonderes Verhältnis: Schon zur Eröffnung des Hauses hatten die Schüler dort musiziert. Die Neun- bis 22-Jährigen zeigten nun ihre Talente an Violine, Querflöte und Violoncello.

Die Flötistinnen Magdalena Noss, Mira Weiß, Marilena Wirz und Nadja Wester machten vor ihrem Auftritt einen souveränen Eindruck. "Wir dürfen ja mittlerweile so oft auftreten. Ein bisschen ist es schon zur Routine geworden", sagte Nadja Wester.

Die Routine war dem Auftritt nur positiv anzumerken. Hahn im Korb war dabei Lukas Wagner. Nur mit Mädchen aufzutreten fand der 13-Jährige "gar nicht schlimm und manchmal ganz witzig". Mit Leonard Hüster, der seit kurzem an der Musikschule Klavier und Cembalo unterrichtet und beim Konzert begleitete, hatte er zudem männliche Unterstützung.

Vorstand bestätigt

Seit mehr als 30 Jahren setzt sich der Verein der Freunde und Förderer der Musikschule der Stadt Bad Honnef für die musische Bildung ein, seit zehn Jahren unter der Leitung von Georg Kaiser. Das soll auch so bleiben: Auf der Jahreshauptversammlung bestätigten die anwesenden Mitglieder Kaiser als Vorsitzenden.

Auch seine Stellvertreterin Tanja Betz wurde wiedergewählt, ebenso bestätigten die Vereinsmitglieder Schatzmeister Ralf Püllen im Amt. Neu im geschäftsführenden Vorstand ist Steffi Groß, die das Amt der Schriftführerin übernahm. Ihre Vorgängerin Carolin Schläper ist aus Bad Honnef weggezogen. Als Beisitzerinnen unterstützen Renate Engels und Anne Kaiser den Vorstand, Dorothea Rauw kümmert sich um die Instrumente.

"Das Jahr 2013 war geprägt von der Verabschiedung unseres Musikschullehrers Rolf Beitzel und von der Sorge, ob diese Stelle angesichts leerer Stadtkasse neu besetzt würde", erinnerte Kaiser. Beides habe man zur allgemeinen Zufriedenheit lösen können, so der Vorsitzende. Beitzels Nachfolgerin Antonia Schwager habe bereits mit einigen Auftritten unter ihrer Regie das städtische Kulturleben bereichert.

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