Plädoyer zur Prokrastination: Herbstzeit ist Serienzeit

Plädoyer zur Prokrastination : Herbstzeit ist Serienzeit

Meteorologisch hat nun der Herbst begonnen, und auch das Wetter macht derzeit keinen sommerlichen Eindruck. Zeit also, sich an einem verregneten Herbsttag unter die Sofadecke zu verkriechen und die Lieblingsserie zu gucken, findet GA-Volontärin Elena Sebening.

Sich einen Tee kochen, unter der Sofadecke verkriechen und einen Film anschauen – der perfekte Plan für jeden regnerischen Herbsttag. Gut, vielleicht sind es heutzutage eher Serien und Netflix, die auf den heimkinoähnlichen Riesenbildschirmen laufen. Schließlich dauert der abendliche Film zur Primetime nur dank Werbung 120 statt 90 Minuten.

Fakt ist: Regen, Wind und Wolkenfront bewundern die meisten am liebsten aus der Ferne und bevorzugt aus dem Warmen. Dabei ist es doch praktisch, wenn man nicht einmal die Rollos herunterlassen muss, weil die Sonne keine unliebsamen Spiegelungen auf dem Fernseher erzeugt. Eigentlich gibt es also keinen Grund, schier endloses Meckern von allen Seiten über das Wetter zu hören. Schließlich verschafft es doch die Chance zum Faulenzen.

Was soll man auch sonst bei so einem Wetter machen? Erst vor kurzem ließ eine Kollegin verlauten, die Serie „Game of Thrones“ würde sie ja lieben, aber sie in den Sommermonaten bei über 25 Grad Außentemperatur zu schauen, während bei den Protagonisten der Winter naht – das ginge gar nicht.

Liebe Kollegen, liebe Serienjunkies, nutzt das Regenwetter, die graue Wolkenfront und die lauwarmen Temperaturen gekonnt zur Prokrastination! Das mittlerweile legendäre „Binge Watching“ – also der Serienmarathon, wo lediglich Aufstehen zum Türöffnen des Pizzaboten erlaubt ist – könnte schon bald zu Ende sein, falls sich der Spätsommer viel zu spät doch noch unverhofft melden sollte und dann von allen Seiten „der wärmste Tag seit der Wetteraufzeichnung“ vermeldet wird. Bevor man also wieder die Füße zum Abkühlen in den Rhein halten muss, lieber Serien gucken und Tee trinken!

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