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Siebengebirge: FWG kritisiert Vorgehen in der Gesamtschulfrage

Siebengebirge : FWG kritisiert Vorgehen in der Gesamtschulfrage

"Das monatelange Hin und Her bei der Errichtung einer Gesamtschule, welches die Kommunalpolitik, insbesondere in Königswinter, vorführt, ist für die FWG und auch viele Bürger nicht mehr nachvollziehbar", meint FWG-Fraktionschef Manfred Rauw.

Die Stadt Bad Honnef hätte aus Sicht der Wählergemeinschaft das Angebot und die Chance zur Errichtung einer privaten Gesamtschule annehmen müssen und können. "Die Anbieter der privaten Gesamtschule haben ihr schlüssiges Konzept den Faktionsvorsitzenden des Honnefer Rates vorgetragen."

Durch das Warten auf Königswinter und die "unschlüssige Haltung der Allianz", habe man diese Chance nicht genutzt und sich in Abhängigkeit von Königswinter begeben, glaubt Rauw. Das aus seiner Sicht "unwürdige Schauspiel der Politik" ist für die Freie Wählergemeinschaft ein weiterer Belege dafür, dass mit Königswinter eine interkommunale Zusammenarbeit "eine Utopie ist".

Die FWG hofft, dass der Honnefer Rat auf der Ratssitzung "nicht nur diskutiert sondern eine zukunftsfähig Entscheidung im Interesse unserer Kinder treffen wird".

Die Ratssitzung am Donnerstag, 28. Februar, beginnt um 18 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses, Rathausplatz 1. Einziger Beratungspunkt: Einrichtung einer Gesamtschule in privater Trägerschaft.