Konzert im Ladenlokal: Eva Klesse Quartett auf Stippvisite in Bad Honnef

Konzert im Ladenlokal : Eva Klesse Quartett auf Stippvisite in Bad Honnef

Im „Herzblut“-Konzeptstore erlebten Besucher einen ungewöhnlichen Abend: erstklassigen Jazz zwischen modernem Schmuckdesign und praller Malkunst.

Musik, Bilder, Schmuck – der Dreiklang im Konzeptstore „Herzblut“ war berauschend für alle Sinne. Gilbert und Guido Köhne boten in ihrem Ladenlokal der Bad Honnefer Malerin Anke Noreike sowie den Goldschmieden Silke Jürges, Katrin Schumann, Arnd Riester und Katrin Neuse von „Heavy Metal“ die Möglichkeit zum Ausstellen ihrer Bilder und Preziosen.

Und am Abend machte das Eva Klesse Quartett bei „Herzblut“ einen Stopp zwischen Auftritten in Villingen-Schwenningen im Schwarzwald und Illingen an der Saar. Jazzfans schwelgten bei den Klängen der Band mit der bekannten Schlagzeugerin Eva Klesse, Saxofonist Evgeny Ring, Pianist Philip Frischkorn und Bassist Stefan Schönegg.

Weltklasseformat in Bad Honnef

Die Musiker sind weltweit unterwegs – eine solche Formation mit Weltklasseformat nach Bad Honnef geholt zu haben, freute die Gastgeber besonders. Und die Besucher, die in großer Zahl gekommen waren, den zum Konzertsaal umfunktionierten Eingangsbereich bevölkerten oder auch von anderen Sitzgruppen im Store aus zuhörten, hatten Spaß an dem leidenschaftlichen Spiel der Akteure.

Die Musiker stellten vor allem Titel aus ihrer neuen CD vor – von „Still Enough“ bis „Orm“. Die souveräne Beherrschung ihrer Instrumente, ihr perfektes Zusammenspiel – grandios. Immer wieder gab es Applaus. „Wir sind überwältigt, solch ein Quartett hier zu haben“, sagte Silke Jürges, die den Kontakt zu den Musikern hergestellt hatte und sich auch für die Gastfreundschaft bei „Herzblut“ bedankte.

Quasi als Vorgruppe kamen außerdem die Honnefer Sängerinnen Bertha Jürges und Mira Weiß mit Gitarrist Lucas Reindl an diesem Tag ins Spiel. Aber auch die sinnlichen Bilder von Anke Noreike, die pralle Malkunst demonstrierten, wurden bewundert. Präsentiert wurden sie in allen Räumen.

Große Aufmerksamkeit erregten auch die schlichten, auf das Wesentliche reduzierten Schmuckstücke, allein 60 Ringe sowie Ohrringe und Armreifen, die auf Säulen drapiert waren. Ein Abend zum Sattsehen und Satthören bei Bewirtung mit Köstlichkeiten – mit Herzblut arrangiert.