Kommentar zu Wirtgen: Ein Glücksfall

Kommentar zu Wirtgen : Ein Glücksfall

Man soll den Tag bekanntlich nicht vor dem Abend loben. So verhält es sich auch mit dem Wunsch des Weltmarktführers Wirtgen, angrenzend ans eigene Stammland in Windhagen ins Gewerbegebiet am Dachsberg zu erweitern.

Viel Arbeit liegt noch vor den Partnern zu beiden Seiten der Landesgrenze, um das Projekt zu ermöglichen. Dabei wird unter anderem darauf zu achten sein, dass die Natur nicht nur nicht zu kurz kommt, sondern ihr der gebührende Stellenwert eingeräumt wird.

Für Bad Honnef wäre eine solche Ansiedlung im bisher – von wenigen rühmlichen Ausnahmen abgesehen – doch eher dahin dümpelnden Gewerbepark ein Glücksfall in mehrfacher Hinsicht. Und auch die Nachbargemeinde Windhagen würde profitieren, wenn das Unternehmen mit zusätzlichen Investitionen seinen Standort stärkt und so ein weiteres Bekenntnis zur regionalen Verankerung ablegt.

Fast so etwas wie ein Sahnehäubchen ist, dass mit einem Schulungszentrum ganz offenkundig weiter in die Aus- und Fortbildung investiert werden soll. Dass die Akteure auf kommunaler Ebene hier so früh den Schulterschluss gesucht haben, ist schon mal ein sehr guter Start.