1. Region
  2. Siebengebirge
  3. Bad Honnef

Sri Lanka Hilfe Bad Honnef unterstützt Bedürftige: Brillen für die Armen

Sri Lanka Hilfe Bad Honnef unterstützt Bedürftige : Brillen für die Armen

Auch 2016 erfuhren wieder zahlreiche Bedürftige eine wichtige Unterstützung von der Sri Lanka Hilfe. So wurden mit Hilfe von Spendenmitteln aus Bad Honnef wieder 1831 Menschen in den Eye-Camps untersucht.

Es ist eine eigenen Angaben zufolge „stolze“ Bilanz, die der Verein Sri Lanka Hilfe Bad Honnef vorgelegt hat: Insgesamt 1831 Menschen konnten im vergangenen Jahr in den zehn Eye-Camps in dem südasiatischen Land versorgt werden. In den Eye-Camps testet die Pattakannu-Stiftung in Zusammenarbeit mit der Sri Lanka Hilfe die Augen von armen Menschen. Wie der Verein mitteilte, konnte an 1165 der untersuchten Personen sofort eine Brille übergeben werden. 312 weitere haben darüber hinaus besondere Brillen verschrieben bekommen.

Bereits 1974 begann die Stiftung mit dem Testen der Augen von Menschen, die sich einen Besuch bei einem Augenarzt nicht leisten können. „Dieses Projekt gehört zu den wertvollsten Angeboten der Stiftung und bringt Licht in das Leben unzähliger Menschen“, so Ilse Huppertz, Vorsitzende des Honnefer Vereins.

Hunderte kommen zur Untersuchung

Für das Eye-Camp reist ein Team aus Augenärzten, Optikern und weiteren Helfern in die Wohngebiete im Hochland Sri Lankas, dahin, „wo die Ärmsten der Armen leben“. Zuvor wird die Hilfe über die dortige Presse und das Radio bekannt gemacht. Oft 250 bis 300 Menschen kommen dann zu ihnen, so der Verein. Diese werden nacheinander registriert und untersucht. Für die meisten könne sofort eine Sehhilfe übergeben werden; diejenigen, die an anderen Beeinträchtigungen leiden, bekommen ihre Brillen später, nachdem sie in der Hauptstadt Colombo angefertigt wurden.

De Sri Lanka Hilfe sammelt für das Projekt seit einigen Jahren in Deutschland nicht mehr benötigte Brillen. Diese werden dann auf die Insel gesandt und dort von Optikern für die dortigen Verhältnisse umgearbeitet. Mangelernährung aus finanzieller Not, die belastenden Lebensbedingungen und eine mangelnde oder fehlende ärztliche Versorgung führt Huppertz als mögliche Gründe für die hohe Zahl an Augenerkrankungen in dem Land an.

Informationen über die Arbeit und der Möglichkeit von Sach- und Geldspenden können auch auf der Homepage des Honnefer Vereins unter www.srilanka-hilfe.de nachgelesen werden. Erst kürzlich ist der neue Internet-Auftritt der Sri Lanka Hilfe online gegangen.