Karnevalszug in Bad Honnef: Bauarbeiten führen zu Umwegen

Karnevalszug in Bad Honnef : Bauarbeiten führen zu Umwegen

Wegen der Dauerbaustelle in der Honnefer Innenstadt bleibt die Fußgängerzone spaßfrei.

Der Bad Honnefer Sonntagszug geht in diesem Jahr aufgrund der Kanalbauarbeiten nicht durch die Fußgängerzone. Stattdessen hat sich das Festkomitee Bad Honnefer Karneval entschieden, die Wagen und Fußgruppen am 7. Februar über den Saynschen Hof zu führen (siehe Karte) und dann erst über die Bahnhofstraße zurück auf die Hauptstraße. Für Zugleiter Kurt Oettel "eher eine Erleichterung im Ablauf, denn die Fußgängerzone ist im Vergleich ziemlich eng". Der Vorsitzende des Festkomitees, Gerd Papenbrock, bedauerte zwar, dass die Altstadt ausgespart werden müsse, aber Probleme in der Vorabplanung habe es dadurch nicht gegeben. "Wir arbeiten mit den Ordnungskräften und Rettungsdiensten seit Jahren eng zusammen und haben immer einen Plan B in der Tasche. Wir mussten auch in der Vergangenheit flexibel sein, und das funktioniert auch." Zuletzt kam es zu einer Änderung des Zugwegs vor wenigen Jahren, als das Dreigestirn aus Rhöndorf stammte und man deshalb auf Wunsch der Tollitäten die gesamte Zugrichtung änderte.

Zugleiter Kurt Oettel sagte gestern, bislang hätten sich fast 40 Gruppen für den Zug angemeldet, die Teilnehmerzahl wird insgesamt bei bis zu 1000 liegen und damit in etwa im Rahmen der vergangenen Jahren liegen. An der Zuglänge und der Dauer von rund zwei Stunden werde sich nichts ändern. Spontanentschlossene können ihre Anmeldung bei einer Detailbesprechung am Freitag, 22. Januar, um 20 Uhr nachreichen, an der Teilnehmer Einzelheiten über den Ablauf und die Sicherheitspläne erfahren können; sie findet im Zeughaus der Löstigen Gesellen im Keller der Hauptschule an der Bergstraße statt.

Trotz der kurzen Session bietet das Festkomitee wieder Mitsingabende an, dieses Jahr sind es zwei an der Zahl: diesen Donnerstag, 14. Januar, um 20 Uhr im Vierkotten am Markt und am Montag, 1. Februar, um 20 Uhr im Wirtshaus Aegidienberg. Neben den vielen traditionellen und kostenlosen Veranstaltungen wird aus der Seniorensitzung erstmals eine Familiensitzung für alle Jecke unter dem Motto "Wenn sich de Familich triff" am Sonntag, 24. Januar, um 15 Uhr im Kursaal. Papenbrock: "Da die meisten Über-60-Jährigen, sich heute nicht mehr als Senioren sehen, haben wir den Namen angepasst." Die Familiensitzung entspreche aber auch den veränderten Gewohnheiten, dass Alt und Jung zusammen feiern.

Mehr von GA BONN