Wassersportverein Honnef: Anrudern bei Schmuddelwetter

Wassersportverein Honnef : Anrudern bei Schmuddelwetter

Etwas Aufregung ist immer dabei beim Anrudern des Wassersportvereins Honnef. Mit Spannung warten die Ruderer auf die Auslosung der Teams für die Vereinsregatta, die zum Saisonauftakt diesmal nach Unkel zur NATO-Rampe und zurück führt.

Schließlich sind es immer unterschiedliche Besatzungen, die bunt gemischt nach Alter und Leistung an den Start gehen. Nach dem Einfahren im toten Arm gilt es Kurs aufzunehmen rheinaufwärts, doch das ist nicht so einfach.

Die Skipper müssen nämlich um den Radarmast am nördlichen Ende der Insel herummanövrieren, und hier stellen Strömung und die Berufsschifffahrt erste Herausforderungen. Auf dem Treppchen stand schließlich das Team Torsten Janischkeit, Christoph Rademacher, Simon Harth, Libeth Schwager und Benedikt Strotmann, die mit ihrer "Septimontanum" als erste wieder im Hafen einliefen.

Neben dem Saisonauftakt wurden auch drei neue Boot in die Flotte des WSV aufgenommen. Unter dem geschmückten Flaggenbaum lagen ein Gig-Dreier für Wanderruderer sowie ein Renn-Einer und ein Renn-Zweier. Bootstaufen seien immer etwas Besonderers, sagt WSHV-Chef Kuno Höhmann und so dankte er den Sponsoren, die die Anschaffung im Wert von rund 30.000 Euro möglich gemacht hatten. Die beiden Rennboote wurden mit maßgeblicher Unterstützung von der Firma Maschinenbau Ehrt angeschafft.

Der Einer läuft künftig bei den Regatten unter dem Namen "Paulchen Panther", den Franziska Koenigs enthüllte. Ronja Trappmann taufte den Zweier auf den Namen "Espresso".

Der Dreier wurde überwiegend aus Mitteln des PS-Sparens finanziert, weshalb Sparkassenchef Helmut Buhr auch die Taufe des Bootes übernahm, das künftig unter dem Namen "Gut für Bad Honnef" auf den Wasserwegen unterwegs sein wird, um Kilometer zu sammeln, wie es etliche aktive Wanderruderer im Vorjahr getan hatten und dafür von Kuno Höhmann mit dem Fahrtenabzeichen geehrt wurden. Dabei hatten die 25 aktivsten immerhin 43.357 Kilometer unter dem Kiel.

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