Tolle Aussichten

Das sind die schönsten Ausblicke im Siebengebirge

Siebengebirge. Zahlreiche Punkte im Siebengebirge bieten grandiose Ausblicke in die Landschaft bis in die Kölner Bucht und in die Eifel. Wir geben einen Überblick über diese Orte.

Unter den Top 10 der schönsten Ausblicke im Siebengebirge sind ganz sicher die bekanntesten Berge wie der Oelberg, die Löwenburg, der Drachenfels oder der Petersberg. Aber eben nicht nur sie. Häufig bietet sich von eher versteckteren Punkten grandiose Fernsicht. Bei klarem Wetter kann man den Blick manchmal sogar bis Düsseldorf, zum Braunkohletagebau bei Jülich, in die Eifel und den Westerwald schweifen lassen.

Sonnenaufgangsblick: Der Oelberg ist mit 461 Meter der höchste Berg des Siebengebirges. Ein echtes Kleinod findet sich an seinem Osthang. In Nachbarschaft zum kleinen Oelbergsee findet sich der Sonnenaufgangsblick, der auch Ziel einer Karfreitagsprozession ist. Von dort blickt man tief nach Osten in den Westerwald hinein.

Wanderer genießen den Ausblick vom Oelberg.

Wanderer genießen den Ausblick vom Oelberg.

 

Stenzelberg: Durch die Entbuschungsaktionen zum Schutz der Mauereidechse hat der Stenzelberg als Aussichtsberg noch gewonnen. Auf verschlungenen Pfaden gelangt man auch ohne Klettern – das ist seit vielen Jahren dort nicht mehr erlaubt – auf die Felsen und hat tolle Ausblicke.

Geisberg: Bekannter ist der Berg erst, seit der Rheinsteig über ihn führt. Der unscheinbare Pfad zu der 324 Meter hohen Erhebung zweigt nach ungefähr zwei Dritteln des Hauptwanderwegs zwischen Margarethenhöhe und Milchhäuschen links ab. Die letzten Meter sind sehr steil. Auf dem Gipfel steht eine Schutzhütte. Der Blick geht zur Löwenburg und zum Drachenfels.

Bei strahlendem Sonnenschein feierten die Gläubigen auf der Hülle den Gottesdienst am Himmelfahrtstag.

Auf dem Foto haben sich Gläubige zum Gottesdienst auf der Hülle versammelt.

Hülle: Am Rheinsteig liegt die „Hülle“ in den Oberdollendorfer Weinbergen. Wer sich von dem überwältigenden Blick überraschen lassen möchte, geht den Premium-Wanderweg am besten aus Richtung Heisterbach. Sobald man aus dem Wald der Dollendorfer Hardt tritt, blickt man nach Bonn und weiter darüber hinaus.

Drei-Seen-Blick: Von dort aus kann man drei Schleifen des Rheins zwischen den Hügeln erblicken. Dort gibt es auch eine Schutzhütte und Bänke. Der Punkt kann gut in eine Wanderung von der Margarethenhöhe rund um den Lohrberg zur Löwenburg eingebaut werden.

Schöne Ausblicke, wie hier in Rhöndorf, bieten sich den Wanderern bei „Sieben auf einen Streich“.

Schöne Ausblicke, wie hier in Rhöndorf, bieten sich den Wanderern bei „Sieben auf einen Streich“.

 

Großer Breiberg: Wer den Blick vom Großen Breiberg oberhalb von Rhöndorf genießen möchte, braucht gute Kondition. Vom Rhöndorfer Waldfriedhof führt der Rheinsteig steil Richtung Löwenburg. An der Breiberghütte führt der Weg über kleine Pfade auf den Gipfel. Ein wunderschöner Platz für Romantiker und Freunde von schönen Sonnenuntergängen.

Eifelblick: Der Eifelblick liegt nur mit etwa 188 Meter über NHN nicht besonders hoch. Und doch bietet der Aussichtspunkt an der Zickelburg östlich des Bad Honnefer Stadtteils Selhof und nördlich des Menzenbergs schöne Aussichten – wie der Name sagt, im Winter auch in Richtung Eifel.

 

Himmerich: Der Himmerich, im Volksmund auch „Riesenschiss“ genannt, ist ein 367,1 Meter hoher Berg auf dem Rheinwesterwälder Vulkanrücken. Etwas unterhalb des Gipfels liegt ein Plateau, von dem aus der Blick unter anderem über ganz Bad Honnef, auf die Löwenburg und den Drachenfels möglich ist.

"Mein Lieblingsort ist die Spitze des Leyberges im Siebengebirge, weil man dort (noch) einen ruhigen und schöneren Blick auf das Siebengebirge erhält als auf den überlaufenen Bergen wie dem Drachenfels und der Löwenburg", sagt GA-Leser Sascha Hüsing.

"Mein Lieblingsort ist die Spitze des Leyberges im Siebengebirge, weil man dort (noch) einen ruhigen und schöneren Blick auf das Siebengebirge erhält als auf den überlaufenen Bergen wie dem Drachenfels und der Löwenburg", sagt GA-Leser Sascha Hüsing.

 

Erpeler Ley: Auch der nördliche Kreis Neuwied hat viel zu bieten, so die Erpeler Ley. Neben dem Drachenfels gehört die 136 Meter über dem Rhein liegende Erhebung zu den bekanntesten Vulkanruinen am Mittelrhein. Vom Plateau aus gibt es einen tollen Rundblick.

Am Stux in Unkel hatte Winzer Oliver Krupp bereits Ende August mit der Weinlese begonnen.

Am Stux in Unkel hatte Winzer Oliver Krupp bereits Ende August mit der Weinlese begonnen.

Stux: Der Stux oder Stuxberg ist eine felsige Anhöhe oberhalb von Unkel-Heister, von der aus sich die Aussicht über das Rheintal eröffnet. Am Fuß des Stux befindet sich nördlich ein pittoresker Wasserfall direkt an der L 252.