"Overground" kommt nach Sinzig

"Overground" kommt nach Sinzig

Alles begann in einer Eisdiele - Ken Miyao und seine Bandkollegen tragen sich ins Goldene Buch der Stadt ein

Sinzig. (sim) Die Stadt Sinzig ehrt Ken Miyao. Der junge Sinziger, der bei einer TV-Casting-Show zum "Superstar" wurde und seitdem als Teil der Boygroup "Overground" Erfolge feiert, trägt sich auf Einladung von Bürgermeister Wolfgang Kroeger ins Goldene Buch der Stadt ein.

Aber damit nicht genug: Auch seine Bandkollegen werden am Freitag, 28. Mai, mit in die Barbarossastadt kommen. Geplant ist ein musikalisches Vorprogramm, bevor die Stars auf den Kirchplatz gebracht werden.

Neben den Ansprachen, Musik und Autogrammen wird es aber auch private Momente geben, denn bei der Eintragung ins goldene Buch sind die Künstler mit geladenen Gästen für einige Zeit alleine. Auch das Fernsehen ist bei dem Besuch von "Overground" mit dabei, und für die Moderation ist eine extra Überraschung angekündigt.

"Dies ist für mich ein großer Augenblick, denn ich bin sehr stolz darauf, dass ich mich in dieses Buch eintragen darf und den anderen Bandmitgliedern meine Heimatstadt zeigen kann", sagte Ken in einem Vorgespräch zu der Großveranstaltung mit dem Bürgermeister in der Sinziger Eisdiele, in der Ken früher jobbte. Und auch Kroeger ist gespannt: "Wir freuen uns riesig auf diesen Besuch. Er zeigt nämlich, dass es durch Talent und harte Arbeit immer zu schaffen ist, Träume wahr werden zu lassen.

Unter mehr als 11 000 Bewerbern für das "Superstar"-Casting hatten sich in einem von einem Millionenpublikum verfolgten harten Wettbewerb letztlich die vier jungen Sänger Ken, Meiko, Akay und Marq durchgesetzt und sich zur nicht nur in Deutschland gefeierten Group formiert. Ihre Lieder wie "Schick mir nen Engel" oder "Der letzte Stern" wurden zu Rennern.

Und als Kroeger dem erfolgreichen Sinziger zur steilen Karriere gratulierte und ihn einlud, sich ins Goldene Buch der Stadt einzutragen, fragte ein Mitarbeiter des Fernsehsenders Pro-Sieben den Sinziger Pressesprecher Johannes Büchel, ob Ken denn auch ein paar Gäste mitbringen dürfe: Der sagte ganz schnell zu, als er erfuhr, dass die komplette Band "Overground" mit in die Barbarossastadt reisen wollte.

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