Niederkassel investiert in ÖPNV

Niederkassel investiert in ÖPNV

Die Stadt Niederkassel tut weiterhin einiges, um ihre ÖPNV-Infrastruktur zu verbessern.

So wird bereits seit vergangenem Jahr verstärkt in den Ausbau der Bushaltestellen im Stadtgebiet investiert. Insgesamt 26 Haltestellen sollen bis 2013 umgebaut und behindertengerecht ausgebaut sein, erklärt Nico Pestel (CDU), Vorsitzender des zuständigen Bauausschusses.

In Sachen ÖPNV-Verbindungen hatte das vergangene Jahr bereits einige Verbesserungen für die Stadt Niederkassel gebracht. Insbesondere für die vielen Berufspendler aus dem Einwohner starken Lülsdorf, die jeden Tag nach Bonn fahren müssen, hatte sich vor allem Niederkassels CDU für dichtere Taktungen der Schnellbuslinie 55 eingesetzt. "Hier hat es eine deutliche Verbesserung des Angebotes gegeben", freut sich Ausschussvorsitzender Pestel.

Nur was Pendler gerade während der kalten und nassen Jahreszeit sauer aufgestoßen war: An vielen Haltestellen, wie etwa der an der Ecke Südstraße/L 269 in Rheidt, fehlte es am Nötigsten, wie einer Unterstellmöglichkeit.

Darum hatten Stadtverwaltung und Ausschuss bereits vor zwei Jahren die Weichen für einen Ausbau von 26 Haltestellen gestellt. 2011 schafften die Arbeiter aber nur sieben Haltestellen, wie die an der Südstraße in Rheidt, umzubauen, geplant waren aber 13.

"Es gab Verzögerungen bei den Ausführungsplanungen", erklärt Pestel. Das sei aber kein Problem, weil in diesem Jahr neben den acht ohnehin geplanten auch die sechs noch fehlenden umgebaut würden, betont der Ausschussvorsitzende.

2013 folgen dann die letzten fünf. Insgesamt eine Million Euro soll investiert werden, auch dank Fördermitteln des "Nahverkehrs Rheinland". So waren von den 2011 insgesamt verbauten 476.000 Euro laut Nico Pestel 60 Prozent Fördermittel.

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