Meckenheimer Gymnasiasten gewinnen bei "Chemie entdecken"

Meckenheimer Gymnasiasten gewinnen bei "Chemie entdecken"

Wenn der Cent unter Strom steht - 3 500 Schüler nahmen an dem Landeswettbewerb teil

Meckenheim. Manchmal reichen Fünf-Cent-Stücke, um etwas in Bewegung zu setzen oder zu erleuchten. Lena Blöcker, Lina Kolassa und Jan-Peter Hensen, Schüler des Konrad-Adenauer-Gymnasiums (KAG), setzten sich mit dieser Idee gegen mehr als 3 500 Schüler aus ganz NRW im Wettbewerb "Chemie entdecken 2009" durch.

Mit der Versuchsanordnung "Fünf Cent unter Strom" stellten die 16-Jährigen kupferhaltige Lösungen her. Sie setzten Batterien zum Verzinken und Verkupfern verschiedener Gegenstände ein, bauten Batterien aus Fünf-Cent-Stücken und verzinkten Unterlegscheiben. Mit den so gebastelten Batterien kann man zum Beispiel Glückwunschkarten herstellen, die etwa mit Hilfe eines Chips Melodien abspielen, und sie versorgen auch Leuchtdioden mit Energie.

Die Auswertung ihrer Versuche stellten die drei Schüler bei dem Wettbewerb getrennt vor. Sie wurden jetzt in den chemischen Instituten der Universität zu Köln für ihre Leistungen als beste Teilnehmer geehrt. Ihre Chemielehrerinnen Ulrike Fergen und Mira Beck betreuten sie während der Versuche.

Jan-Peter Hensen, der bereits 2008 an dem Wettbewerb zum Thema "Kunststoffe" mit ausgezeichnetem Erfolg teilgenommen hatte, erzielte auch im Frühjahrs-Wettbewerb 2009 mit seinen Versuchen und Ausarbeitungen zum Thema "Cent unter Strom" eine außerordentlich gute Leistung. Dafür erhält Hensen als "Doppelpreisträger" des Chemie-Unternehmens "Currenta" die Möglichkeit, in Dormagen ein zweiwöchiges Praktikum in den chemischen Einrichtungen von "Currenta" zu absolvieren. Vielleicht ist das ein erster Schritt ins Berufsleben.

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