Ohlenberg und Leubsdorf: Gemeindecafés bieten Rat, Hilfe und Geselligkeit

Ohlenberg und Leubsdorf : Gemeindecafés bieten Rat, Hilfe und Geselligkeit

Auf ein äußerst gut besuchtes Gemeindecafé stieß Verbandsbürgermeister Hans-Günter Fischer im Ohlenberger Pfarrheim. Mit ein Grund war sicherlich, dass die Beamten Nadine Engelbrecht und Heiko Martin von der Linzer Polizeiinspektion dort eine erste Beratungssprechstunde um allgemeine Fragen der Sicherheit "rund ums Haus" abhielten.

Dabei warben sie vor allem für das Projekt "Wachsamer Nachbar", durch das Langfinger abgeschreckt würden. "Außerdem hoffe ich, dass jeder von Ihnen ein Handy hat", so Martin. Wie solle man sonst Hilfe holen, wenn man sich etwa bei einem Spaziergang schwer verletzt? "Die Nummer 110 ist eine kostenlose Notrufeinrichtung, die Sie ohne Guthaben, ja sogar ohne Karte, absetzen können", so der Kriminalbeamte. Wichtig sei jedoch, zuerst den Ort zu benennen, wo man sich befindet, und dann den Grund für den Anruf.

"Die intensive Beschäftigung mit der Sicherheit ist wichtig gerade in dieser Jahreszeit, in der die Dunkelheit Einbrecher begünstigt", so Fischer, der neben Bürgermeister Dieter Sander und dem Hausherrn, Pfarrer Klemens Hombach, auch Waltraud Schmaus von der Ehrenamtsbörse begrüßen konnte. Mit dabei war zudem Berthold Nick, Leiter "Kommunale Betreuung" der Energieversorgung Mittelrhein (EVM).

"In den Gemeindecafés in Ohlenberg und Leubsdorf können ältere Menschen, aber auch alle anderen interessierten Bürger der VG Linz, Einkäufe tätigen, gemeinsam essen und in Ernährungsfragen beraten werden", so Fischer. Sie seien zudem Anlaufpunkt für wichtige Fragen über Finanzen, Sicherheit, Pflege, Versicherungen und vieles mehr.

"Alles in allem bieten die beiden Gemeindecafés Möglichkeiten für Begegnungen und den geselligen Kontakt der Bürger. Da die Einrichtungen von ehrenamtlichen Helfern getragen werden, ist es umso wichtiger, dass solche Projekte gefördert werden", so der VG-Chef. Deshalb freue er sich, dass die EVM die beiden Cafés mit insgesamt 1500 Euro unterstützt.

"Als in der Region verwurzeltes Unternehmen fördern wir hier sportliche, soziale und kulturelle Projekte", so Nick. Mit der 2011 ins Leben gerufenen Aktion "Ehrensache" kämen 35 Verbandsgemeinden in den Genuss von jeweils 1500 Euro, über deren Verwendung die Bürgermeister entscheiden können.

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