Unkeler Dreisprung: Fröhliche Wanderer in Unkel

Unkeler Dreisprung : Fröhliche Wanderer in Unkel

Beim Unkeler Dreisprung waren 550 Teilnehmer unterwegs. Manche nahmen zum Familienausflug auch die Hunde mit. Auf drei unterschiedlich langen Strecken konnten die Teilnehmer ihre Ausdauer und Wanderlust unter Beweis stellen.

Wanderer sind Frühaufsteher – schon lange vor dem Start um 9 Uhr zum Familienwandertag „Unkeler Dreisprung“ waren die ersten da. „Aber wir müssen natürlich aufpassen, dass zumindest die 12,5-Kilometer-Kurzstreckler nicht so früh an der Laurentiushütte ankommen, dass die Kontrollstation noch gar nicht besetzt ist“, meinte die Vorsitzende des Vereins Touristik & Gewerbe, Ulrike Kessel. Der Verein hatte die Traditionsveranstaltung wieder mit dem Bürgerverein organisiert.

Von der Turnhalle „Am Sonnenberg“ machten sich die Teilnehmer Richtung Scheurener Dom auf, um die Nordflanke des Elsbergs zu ersteigen. Über die Unkeler Heide ging es dann vorbei am Haanhof Richtung Marienberg, von dort im großen Bogen zum Eischeider Kopf.

Den umrundeten jedoch nur die Mittel- und Langstreckler auf dem Weg zur Kontrollstation an der Hasenhardt, während die Kurzstreckler zur Laurentiushütte strebten. Vorbei am Regensammelbecken ließen sie den Wallfahrtsort rechts liegen, überquerten die L 252, um durch das Hähnerbachtal zur Grillhütte „Am Gerhardswinkel“ zu gelangen.

Mit den Hunden auf Tour

„Wir nehmen die mittlere Route“, verkündete ein Quartett, das mit fünf Hunden auf dem Weg war. Nur aus Rücksicht auf die Tiere verzichte man auf die zusätzlichen knapp sieben Kilometer der langen Runde um den Asberg. „Ich nehme die 23,4 Kilometer lange Strecke“, sagte die Unkelerin Stefanie König, die als eine der ersten gegen 9.35 Uhr den Haanhof passierte – bei gerade einmal zehn Grad und Nebel. Gegen Mittag setzte sich dann die Sonne durch und vertrieb den Dunst auch auf den Höhen des Naturparks Rhein-Westerwald. Entsprechend stiegen der Durst und die Nachfrage an den Kontrollstationen nach den von Rabenhorst gesponserten Pfandbechern, die erstmals beim Dreisprung zum Einsatz kamen. Wasser und Obstsäfte wurden erst am Ziel, an der Grillhütte, von Wein abgelöst. Dort hatten die Helfer um den Vorsitzenden des Bürgervereins, Rudolf Zimmermann, alle Hände voll zu tun. Dabei sahen Burgundia Klara und ihre Weinprinzessinnen Johanna und Marie großzügig darüber hinweg, dass dem bayrischen Weizenbier mehr zugesprochen wurde als dem Rebensaft.

Herrliches Wanderwetter

„Ich freue mich, auch in diesem Jahr bei herrlichem Wanderwetter als Schirmherr wieder so viele Dreispringer hier begrüßen zu können“, sagte Stadtbürgermeister Gerhard Hausen und strahlte mit der Sonne um die Wette. Wanderwart Josef Welsch habe wieder drei attraktive Wegstrecken gefunden. Er dankte allen beteiligten Ehrenamtlichen, allen voran den Vorständen der beiden Vereine.

Ulrike Kessel zog zufrieden Bilanz: 550 Teilnehmer und ein „hervorragendes“ Wetter. Den nächsten Dreisprung hat sie schon im Blick: am Sonntag, 23. September 2018.

Mehr von GA BONN