Zwei Menschen ums Leben gekommen: Unfälle auf A4 in Köln sorgen für lange Staus

Zwei Menschen ums Leben gekommen : Unfälle auf A4 in Köln sorgen für lange Staus

Auf der A4 in Köln gab es in der Nacht zu Dienstag und am Dienstagmorgen zwei schwere Verkehrsunfälle. Bei beiden kamen Personen ums Leben. Durch die Sperrungen kam es zu langen Staus.

Laut der Polizei Köln ereignete sich gegen 5.50 Uhr am Dienstagmorgen auf der A4 bei Köln im Bereich Eifeltor ein Unfall mit mehreren Fahrzeugen. Bei dem Unfall mit drei Pkw und einem Lkw in Fahrtrichtung Lohmar wurden mehrere Personen schwer verletzt und ein 23-jähriger Beifahrer getötet.

Ein 21-Jähriger war mit einem VW Touran und zwei Begleitern (21, 23) auf der mittleren Fahrspur unterwegs. Etwa 500 Meter hinter der Anschlussstelle Klettenberg fuhr er auf einen VW Golf auf. Von dort schleuderte der Touran mit der rechten Fahrzeugseite gegen das Heck eines Lastwagens. Dieser stand an einem Stauende auf der rechten Spur. Das Auto wurde quer zur Fahrbahn zurück auf die mittlere Spur geschleudert. Dort fuhr ein Toyota Corolla in die rechte Seite des VWs.

Der hinten rechts im Touran sitzende 23-Jährige aus Wesseling starb noch am Unfallort. Die anderen beiden Insassen verletzten sich leicht. Vor Ort stellten Polizisten Alkoholgeruch im Atem des Touran-Fahrers fest. Sie veranlassten eine Blutprobenentnahme durch einen Arzt in einem Krankenhaus.

Die 59-jährige Golf-Fahrerin wurde durch den Auffahrunfall schwer verletzt und der Toyota-Fahrer (26) leicht. Das Verkehrsunfallaufnahmeteam der Polizei Köln war im Einsatz. Die Autobahn war bis 10.20 Uhr gesperrt. Es kam zu mehreren Kilometern Stau.

Unfall in der Nacht

Bereits in der Nacht zu Dienstag kam es zu einem Verkehrsunfall auf der Autobahn 4 bei Rodenkirchen, südlich von Köln. Dabei kam ein Mann ums Leben. Laut der Polizei war ein rumänischer Lkw-Fahrer (41) gegen 23.45 Uhr zusammen mit seinem 22-jährigen Beifahrer in einem Sattelzug auf der A4 unterwegs.

Zwischen dem Autobahnkreuz Köln-Süd und der Rheinbrücke Rodenkirchen stand zu diesem Zeitpunkt der VW Polo eines 57-Jährigen auf dem Seitenstreifen. Das Warnblink- sowie das Abblendlicht waren am Auto eingeschaltet und die Motorhaube war geöffnet. Als der 41-Jährige an dem VW vorbeifuhr, erfasste die Zugmaschine mit der vorderen rechten Fahrzeugecke den 57-Jährigen. Er verstarb noch an der Unfallstelle. Die Insassen des Lkw blieben unverletzt.

Vorläufige Alkohol- und Drogentests verliefen bei beiden Insassen des Lkws negativ. Die Fahrbahn zwischen dem Autobahnkreuz Köln-Süd und der Anschlussstelle Köln-Poll war bis 11.30 Uhr komplett gesperrt.

(mit Material von dpa)