Shell Rheinland Raffinerie: Undichte Pumpe bei Shell in Godorf

Shell Rheinland Raffinerie : Undichte Pumpe bei Shell in Godorf

Erneut hat es auf dem Gelände der Shell Rheinland Raffinerie einen Schaden an einer Anlage gegeben. Wie das Unternehmen mitteilte, wurde eine undichte Stelle an einer Anlage in Godorf entdeckt.

Wie das Unternehmen am Freitag auf seiner Internetseite mitteilte, sei auf dem Godorfer Werksgelände eine undichte Stelle an einer Pumpe festgestellt worden. Das Unternehmen hat die Meldung auf einer Internetseite in der Rubrik „Aus dem Betrieb“ veröffentlicht. Noch steht nicht fest, ob sogenanntes Fackelgaskondensat ausgelaufen ist. Weitere Erkenntnisse wird es nicht vor der kommenden Woche geben.

Nach Angaben von Shell wurde der Bereich unverzüglich abgesperrt und die betreffende Anlage außer Betrieb genommen. „Auswirkungen außerhalb der Rheinland Raffinerie sind nicht zu erwarten“, heißt es weiter. Allerdings könne man zum jetzigen Zeitpunkt nicht ausschließen, dass sogenanntes Fackelgaskondensat auf unbefestigte Bodenfläche ausgetreten ist. Bei Fackelgaskondensat handelt es sich laut Shell um leichte Kohlenwasserstoffe, vergleichbar mit leichtem Rohbenzin.

Wie Shell-Sprecher Jan Zeese auf Anfrage des General-Anzeigers erläuterte, sei der Defekt am Donnerstag festgestellt worden. Es sei keine Gefahr in Verzug, in der kommenden Woche werde ein Bodengutachter vor Ort sein, um die Dimension des Schadens festzustellen. Die betroffene Anlage befindet sich laut Zeese mitten auf dem Werksgelände.

Wie berichtet, waren kürzlich bereits zwei andere Schäden auf dem Godorfer Werksgelände von Shell festgestellt worden. Mitte November hatte das Unternehmen über im Boden gefundenes Schmieröl berichtet, dessen Ursprung noch untersucht wird. Im September waren durch ein Leck in einem Rohr rund 270 Liter des Lösungsmittels Solvent Naphtha in den Boden ausgelaufen, darunter auch in eine grundwasserführende Schicht.

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