Rheinbacher Wahrzeichen: Tomburg-Ritter gestalten zweite Schautafel an der Burg

Rheinbacher Wahrzeichen : Tomburg-Ritter gestalten zweite Schautafel an der Burg

Am Fuße der Tomburg, dem weithin sichtbaren Rheinbacher Wahrzeichen, gibt es neue Hinweise auf die geologische Geschichte rund um die frühere Festung zu bestaunen. Niemand anderes als die Tomburg-Ritter selbst waren bei der Übergabe der Tafel zugegen.

In einer kleinen Feierstunde übergaben die Knappen und Mägde des Rheinbacher Vereins „Tomburg-Ritter“ am Samstag eine neue Schautafel an der Burg der Öffentlichkeit. Im Beisein von Bürgermeister Stefan Raetz und Ortsvorsteher Klaus Beer wurde damit der noch leere Rahmen für die zweite Schautafel am Eingang der Tomburg gefüllt.

Während das erste Anschauungsobjekt detailliert auf die Geschichte der Burg eingeht, ist bei der nun eingeweihten Schautafel die geologische Geschichte das prägende inhaltliche Thema. Mit dieser Schautafel geht auch ein lang gehegter Wunsch des Vereins sowie der Stadt in Erfüllung, denn bereits seit längerem wollen beide auch auf die wirtschaftliche Bedeutung des Steinabbaus in der Historie hinweisen.

Auch wenn mit den Steinen wohl nicht Amerika aufgebaut wurde, wie der Vorsitzende Jörg Schnebel augenzwinkernd betonte, so hatte die Burg doch auch für Wormersdorf und Umgebung eine hohe Bedeutung, wurde doch vor Jahrhunderten das Gebiet auch als Steinbruch genutzt. Dies alles wurde bereits in der Festschrift „1175 Jahre Wormersdorf“ aufgeführt, und auf den dortigen Recherchen aufbauend, konnte die Tafel inhaltlich gestaltet werden.

Wie es sich für den Verein „Tomburg-Ritter“ gehört, wurde das Ganze mit einem zünftigen Fest gefeiert. So kamen die Vereinsmitglieder in mittelalterlichen Gewändern, wobei die Lilie darauf als das Symbol der Herren von Rheinbach galt und die rot-weißen Streifen als Turnierbalken von Wormersdorf historische überliefert sind. Bürgermeister Stefan Raetz bedankte sich bei allen Beteiligten sowie den Vereinsangehörigen und zeigte sich hoch zufrieden über dieses hohe Engagement der „Tomburg-Ritter.“

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