Wirte verärgert: Stadt Köln verbietet Außengastro an Karneval

Wirte verärgert : Stadt Köln verbietet Außengastro an Karneval

Die Stadt Köln geht gegen die Party-Exzesse an Karneval vor und verbietet in einigen Vierteln die Außengastronomie. Mehr noch: Die Wirte sollen auf eigene Kosten Toiletten aufstellen.

Zugemüllte Straßen, Scherben, Wildpinkler - so bunt und fröhlich der Kölner Straßenkarneval auch ist, er hat auch seine Schattenseiten. Doch gerade gegen die unschönen Nebenwirkungen will die Stadt Köln nun hart durchgreifen. Wie der Express berichtet, will die Stadt die Außengastronomie in der Altstadt, am Chlodwigplatz sowie im Kwartier Latäng an Karneval verbieten. Demnach habe die Stadt die Wirte bereits angeschrieben.

In den betroffenen Vierteln soll es es ausnahmslos keine Genehmigung geben. Getränke werden nur in den Kneipen ausgeschenkt. Die längere Verweildauer in der Stadt "hat in vielen Bereichen zu Verdichtungen, Verunreinigungen und Gefahren geführt“, heißt es im Schreiben. Die bisherigen Maßnahmen hätten keine wesentliche Besserung gebracht.

Bei den Wirten sorgt das Schreiben für Unmut. Sie befürchten finanzielle Einbuße. Darüber hinaus werden die Gastronomen gebeten, auf eigene Kosten Toiletten zu eriichten.

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