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Rocker in Köln: Verdacht auf Geldwäsche und Falschgeld - Wohnungen durchsucht

Durchsuchungen in Köln : Polizei ermittelt gegen Rocker wegen Geldwäscheverdacht

Die Polizei Köln hat am Mittwoch eine Spielhalle im Stadtteil Kalk sowie ein Bank-Schließfach in der Innenstadt durchsucht. Die Aktionen erfolgten im Rahmen eines Ermittlungsverfahrens gegen Angehörige der Rockerszene.

Wie die Polizei am Donnerstag mitteilte, wurden bei den Durchsuchungen im Rockerumfeld 46.000 Euro in Bar und eine offenbar gestohlene hochwertige Uhr sichergestellt. Es soll nun unter anderem geprüft werden, ob es sich bei dem Geld um Falschgeld handelt.

Die Kripo vollstreckte damit Durchsuchungsbeschlüsse gegen mehrere Beschuldigte: Neben einem 42-jährigen Mann und einer 36 Jahre alten Frau handelt es sich um einen 32-Jährigen „hochrangigen Angehörigen der Rockerszene“, der derzeit in Haft sitze, so die Mitteilung.

Am Mittwochvormittag sei zunächst die Spielhalle des 42-Jährigen an der Kalker Hauptstraße durchsucht worden. Kräfte der Bereitschaftspolizei und ein Spürhund unterstützten die Beamten dabei. Als der Hund an einem Tresor anschlug, öffnete der Schlüsseldienst diesen. Darin befand sich eine „sehr hochpreisige“ Armbanduhr, die sich als gestohlen herausstellte: Ihr Verlust war 2016 nach einem Einbruch im Rhein-Erft-Kreis gemeldet worden. Die Ermittlungen dazu dauern an.

Gleichzeitig wurde ein Schließfach in einer Bank in der Kölner Innenstadt geöffnet. Darin fanden die Polizisten die große Menge Bargeld.