Vorfall im Zug nach Köln: Polizist stoppt falschen Beamten in Regionalbahn

Vorfall im Zug nach Köln : Polizist stoppt falschen Beamten in Regionalbahn

Einem privat reisenden Polizisten ist am Sonntagnachmittag in der Regionalbahn nach Köln ein falscher "Kollege" aufgefallen. In der Wache der Bundespolizei stellten die Beamten schließlich dessen "Polizei-Utensilien" sicher.

Am Sonntagnachmittag brachte ein Polizist einen Reisenden zur Dienststelle der Bundespolizei am Kölner Hauptbahnhof. Der Polizist, der mit seiner Familie nach Köln unterwegs war, gab an, ein ungewöhnliches Telefonat des Mannes mitgehört zu haben. Bei dem Telefonat habe der Mann in polizeiähnlicher Uniform geäußert, dass er beim Drogendezernat sei und gleich mit seinem Team bei den Brandstiftern einfliegen würde, heißt es in einer Pressemitteilung der Polizei.

Bei der Durchsuchung fanden die echten Polizisten Pfefferspray, ein befülltes Magazin mit Reizstoff, eine Schreckschusswaffe und einen Ausweis vom NRW-Tag der Polizei. Auch ein Ausweis mit der Aufschrift "Polizeipräsidium Rauschgift Dezernat" wurde sichergestellt. Alle anderen aufgefundenen Gegenstände blieben ebenfalls bei der Bundespolizei. Der mitgeführte kleine Waffenschein des Mannes liegt nun zur Überprüfung bei der zuständigen Behörde. Die Ermittlungen der Bundespolizei dauern an.

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