Bilanz des Europa-League-Spiels: Polizei verhindert größere Ausschreitungen in Köln

Bilanz des Europa-League-Spiels : Polizei verhindert größere Ausschreitungen in Köln

Beim Europa-League-Spiel des 1.FC Köln gegen den Roter Stern Belgrad, konnte die Polizei in Köln mit einem Aufgebot von wund 2000 Beamten größere Ausschreitungen verhindern. Nach dem Spiel kam es zu einem kleinen Zwischenfall.

Laut Polizeiangaben schritten die Beamten bereits vor dem Spiel des 1.FC Köln gegen den Roter Stern Belgrad gegen Störer ein, um Eskalationen zu verhindern. Rund 2000 Polizeibeamte waren dabei im Einsatz und begleiteten unter anderem Zug der Belgrader Fans auf der Aachener Straße hin zum Stadion.

Am Mittag wurden über dreißig Fans des Belgrader Vereins nach Auseinandersetzungen auf dem Barbarossaplatz und dem Friesenwall festgenommen. Auch sieben Kölner Störer wurden vorläufig in Gewahrsam genommen, nachdem sie auf der Aachener Straße Ecke Moltkestraße mit den Belgrad-Fans aneinander geraten waren.

Während des Spiels zündeten Fans beider Mannschaften illegale Pyrotechnik im Stadion. Gegen sie wurde Strafanzeige erstellt. Dank der getrennt organisierten Heimreise der Fans, blieb der Abend weitgehend ohne Zwischenfälle. Gegen 22.30 Uhr warfen Kölner Fans an der Kreuzung Hohenstaufenring/Hohenzollenring Pyrotechnik auf einen Straßenbahn mit serbischen Fans. Die sechs Verantwortlichen wurden ebenfalls von der Polizei in Gewahrsam genommen.

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